de.wedoany.com-Bericht: Die peruanische Generaldirektion für Umweltangelegenheiten im Elektrizitätssektor (DGAAE) hat die halbdetaillierte Umweltverträglichkeitsstudie (EIA-sd) für den Windica-Wind-Solar-Hybridpark genehmigt, die von Fener Peru, einem Unternehmen der spanischen Enhol-Gruppe, eingereicht wurde. Der Park wird an das nationale Stromverbundsystem (SEIN) angeschlossen. Der Genehmigungsbescheid ist die Direktorenresolution Nr. 0158-2026-MINEM/DGAAE vom 10. Juli. Der Park befindet sich im Distrikt Santiago, Provinz Ica, Region Ica.

Die installierte Gesamtleistung des Windica-Parks beträgt 175,2 MW. Der Windkraftteil besteht aus 25 Windkraftanlagen mit einer Einzelleistung von 6 MW, was einer installierten Gesamtleistung von 150 MW entspricht; die Wechselstromseite des Photovoltaikkraftwerks hat eine Kapazität von 25,2 MW (AC), die Gleichstromseite eine Spitzenleistung von 29,94 MW (Peak). Das Photovoltaikkraftwerk wird 54.432 bifaziale Solarmodule mit einer Spitzenleistung von 550 Wp installieren, die auf einachsigen Nachführsystemen montiert werden. Die Anlage umfasst eine Fläche von etwa 43 Hektar, das Verhältnis von Gleichstrom- zu Wechselstromkapazität beträgt etwa 1,21.
Das Projekt umfasst ein Umspannwerk und eine 21,8 km lange 220-kV-Übertragungsleitung, um das Windica-Umspannwerk an das neue Umspannwerk „Mitte“ des nationalen Stromverbundsystems (SEIN) anzuschließen. Die Gesamtinvestition für das Projekt wird auf 261,5 Millionen US-Dollar geschätzt, wovon etwa 196,2 Millionen US-Dollar auf die Bauphase entfallen. Das Budget umfasst auch jährliche Betriebs- und Wartungskosten von etwa 1,7 Millionen US-Dollar sowie Stilllegungskosten in Höhe von 12,7 Millionen US-Dollar.
Laut dem Zeitplan in der Umweltverträglichkeitsstudie wird die Bauphase 18 Monate dauern. Die erwartete Betriebsdauer des Parks beträgt 30 Jahre, die Stilllegung und der Rückbau erfordern zusätzliche 12 Monate. Die Umweltdokumente zeigen, dass das Einflussgebiet des Projekts keine staatlich verwalteten Naturschutzgebiete, Pufferzonen, regionale Schutzgebiete oder Gebiete ländlicher oder indigener Gemeinschaften betrifft. Fener Peru, ein Tochterunternehmen der spanischen Enhol-Gruppe, reichte den Umweltprüfungsantrag im Februar 2025 ein. Die Enhol-Gruppe entwickelt in Peru auch den 396-MW-Illa-Photovoltaikpark.










