de.wedoany.com-Bericht: Idaho Strategic Resources hat bei Bohrungen und Oberflächenproben im Diamond-Creek-Projekt eine an Yttrium reiche Mineralisierung an schweren Seltenen Erden entdeckt. Dieser Fund könnte dazu beitragen, die Abhängigkeit der USA von kritischen Mineralien aus China zu verringern.

Oberflächenproben ergaben in vier prospektiven Gebieten auf einer Länge von etwa 3,2 Kilometern eine Seltene-Erden-Mineralisierung mit einem durchschnittlichen Gesamtgehalt an Seltenen Erdenoxiden (TREO) von etwa 1,8 % und einer durchschnittlichen Konzentration an Oxiden schwerer Seltener Erden von über 2000 ppm. Der Yttriumgehalt im Probenmaterial überstieg 1300 ppm und ist damit eines der markantesten Elemente dieser Mineralisierungszone.
Frühere Erkundungen im Lucky-Gem-Prospekt bestätigen die neuesten Entdeckungen. Ein im Jahr 2022 fertiggestellter, 32 Meter langer Oberflächenschurf ergab einen durchschnittlichen Gehalt von 1,5 % TREO, etwa 2300 ppm Oxide schwerer Seltener Erden und einen Yttriumgehalt von 1600 ppm. Eine im selben Jahr niedergebrachte Bohrung durchteufte einen 11,3 Meter langen Abschnitt mit einem Gehalt von 1,5 % TREO, über 2500 ppm Oxiden schwerer Seltener Erden und einem Yttriumgehalt von etwa 1700 ppm in diesem Abschnitt.
Diese Gehalte sind besser als bei vielen nordamerikanischen Seltene-Erden-Projekten, deren Lagerstätten meist höhere Konzentrationen an leichten Seltenen Erden aufweisen. Schwere Seltene Erden sind außerhalb Chinas schwieriger zu beschaffen, und das Interesse an heimischen Lagerstätten nimmt zu, da Hersteller nach widerstandsfähigeren Lieferketten suchen.
John Swallow, Präsident und CEO von Idaho Strategic Resources, erklärte, dass sich die Gespräche mit Industriekunden im vergangenen Jahr verändert hätten. Er erläuterte: „Unser Interesse an der weiteren Erkundung von Diamond Creek resultiert aus Gesprächen mit einer wachsenden Zahl globaler Endverbraucher, denen es an zuverlässigen Quellen für schwere Seltene Erden und Yttrium außerhalb Chinas mangelt.“ Swallow fügte hinzu, dass die Kunden nun mehr Wert auf eine gesicherte Versorgung als auf die Senkung der Rohstoffkosten legten. Die ersten Ergebnisse von Diamond Creek und den breiteren Beteiligungen des Unternehmens in Idaho deuten darauf hin, dass die Region die zukünftige heimische Produktion unterstützen könnte, jedoch sind weitere Tests erforderlich.
Yttrium ist eines der markantesten Merkmale von Diamond Creek, mit Konzentrationen typischerweise zwischen 800 ppm und 2000 ppm. Dieses Element spielt eine wichtige Rolle in Supraleitern, fortschrittlichen Legierungen, Keramiken, Leuchtstoffen und anderen Hochleistungstechnologien. Bisher durchgeführte mineralogische Studien zeigen, dass Xenotim das primäre yttriumhaltige Mineral in diesem Projekt ist.
Idaho Strategic Resources plant für die Feldsaison 2026 weitere Erkundungen, darunter geologische Kartierungen, erweiterte mineralogische Analysen und die Bewertung potenzieller Großproben aus dem Lucky-Gem-Prospekt. Ein vorläufiges geologisches Modell, das auf früheren Erkundungsarbeiten basiert, deutet darauf hin, dass die Lucky-Gem-Zone etwa 20.000 Tonnen mineralisiertes Material mit einem durchschnittlichen Yttriumgehalt von etwa 1600 ppm enthalten könnte. Diese Schätzung ist jedoch noch konzeptionell und entspricht keiner formellen Mineralressource gemäß den US-amerikanischen Berichtsstandards.
Das Diamond-Creek-Projekt bietet zudem praktische Entwicklungsvorteile. Der Standort liegt etwa 30 Autominuten vom Feldbüro des Unternehmens in Salmon, Idaho, entfernt und umfasst an der Oberfläche freiliegendes mineralisiertes Gestein, was die anfängliche Großprobenentnahme ohne umfangreiche Bohrungen oder Sprengungen vereinfacht. Weitere Bohrungen und unabhängige geologische Arbeiten werden bestimmen, ob das Projekt in Zukunft eine formelle Mineralressourcenschätzung unterstützen kann.










