AMD veröffentlicht Ryzen 7 7700X3D
2026-07-27 10:51
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de.wedoany.com-Bericht: Auf der Computex 2026 hat AMD den Ryzen 7 7700X3D Gaming-Prozessor vorgestellt. Dieser basiert auf der Zen-4-Architektur, verfügt über 8 Kerne und 16 Threads, eine Basistaktfrequenz von 4,0 GHz und eine maximale Boost-Taktfrequenz von 4,5 GHz. Der neue Prozessor, der mit der 3D-V-Cache-Technologie ausgestattet ist, ist seit dem 16. Juli weltweit erhältlich und kostet in Portugal 354,99 Euro.

AMD Ryzen 7 7700X3D

Das Besondere am Ryzen 7 7700X3D ist seine Cache-Konfiguration, die die Merkmale der AMD X3D-Serie fortsetzt. Die CPU verfügt über 512 KB L1-Cache, 8 MB L2-Cache und 96 MB L3-Cache, was insgesamt 104 MB kombinierten Cache ergibt. Durch AMDs 3D-V-Cache-Technologie wird eine zusätzliche 64 MB große L3-Cache-Schicht vertikal über den Kernen gestapelt. Dieser große Cache kann die Zugriffe auf den Systemspeicher während des Spielens reduzieren, da die Speicherlatenz ein entscheidender Faktor für die Spieleleistung ist.

Der Ryzen 7 7700X3D ist strukturell identisch mit dem Ryzen 7 7800X3D, beide haben 8 Kerne und 16 Threads, 96 MB Cache-Kapazität und eine TDP von 120 W. Der Hauptunterschied liegt in der Taktfrequenz: Die Basistaktfrequenz des 7700X3D ist um 200 MHz niedriger als die des 7800X3D, die Boost-Taktfrequenz um 500 MHz niedriger. Es wird erwartet, dass dieser Frequenzunterschied zu einer etwa 5 % geringeren Spieleleistung im Vergleich zum 7800X3D führt.

Aufgrund der jüngsten Preissenkung des Ryzen 7 7800X3D ist der neue Prozessor in einigen Geschäften wie PCDiga zum gleichen Preis wie das ältere Modell erhältlich, was die Nutzer dazu veranlasst, das schnellere Modell zu bevorzugen. AMD positioniert den 7700X3D als Brückenprodukt für Nutzer, die von älteren AM4-Plattformen oder Intel-Plattformen aufrüsten möchten. Die Preise für DDR5-Speicher sind im Vergleich zuvor um fast das Fünffache gestiegen, was DDR4-Plattformen wieder beliebt macht. Der Prozessor ist mit allen Mainboards kompatibel, die den AM5-Sockel verwenden, einschließlich der Serien A620, B650, B840, B850, X670 und X870. AMD verspricht, ihn mindestens bis 2029 zu unterstützen.

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