Brasilianisches Olympisches Komitee wechselt zum freien Strommarkt und reduziert Emissionen im ersten Jahr um 108,3 Tonnen
2026-08-01 17:04
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de.wedoany.com-Bericht: Nachdem das Brasilianische Olympische Komitee (COB) seine Einrichtungen, die das Trainingszentrum der brasilianischen Mannschaft verwalten, auf den freien Strommarkt umgestellt hat, konnten im ersten Jahr 108,3 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden.

Canal Solar – Freier Energiemarkt hilft Olympischem Komitee, Emissionen im Trainingszentrum von Team Brasil zu reduzieren

Nach Berechnungen der Institution entspricht diese Reduktion etwa 2.317 Flügen zwischen Rio de Janeiro und São Paulo und verdeutlicht die Umweltvorteile der Nutzung erneuerbarer Energien in großen Sporteinrichtungen.

Das Unternehmen Neoenergia liefert 100 % erneuerbaren Strom für dieses wichtigste Trainingszentrum der brasilianischen Olympischen Bewegung. Der Vertrag läuft bis 2028, und es wird erwartet, dass in diesem Zeitraum insgesamt mehr als 360 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden, um die Dekarbonisierungsstrategie des COB zu unterstützen.

Das Unternehmen erklärte, dass diese Maßnahme es dem Brasilianischen Olympischen Komitee ermöglichen wird, bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles Klimaneutralität bei den strombezogenen indirekten Emissionen (sogenannte Scope-2-Emissionen) zu erreichen.

Dieses Projekt spiegelt den Trend von Unternehmen und Institutionen wider, zum freien Strommarkt zu wechseln, um Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Kostenvorhersehbarkeit zu verbessern und den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. In diesem Beschaffungsumfeld können Verbraucher Lieferanten nach Bedarf auswählen, Geschäftsbedingungen aushandeln und erneuerbare Energien wie Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse beziehen.

Neben den Umweltvorteilen stärkt der Wechsel zum freien Markt auch die Nachhaltigkeitsstrategie des COB weiter. Diese Strategie erweitert kontinuierlich ihren Aktionsradius, um die Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten zu reduzieren.

Die Initiative ist zugleich Teil der Verpflichtung „Sport für die Natur“ (Sports for Nature, S4N), der das COB 2023 gemeinsam mit der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) und dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt (CBD) beigetreten ist.

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