Brasilianische CNI-Umfrage vom April: Strompreise beeinträchtigen Wettbewerbsfähigkeit der Industrie
2026-08-01 17:07
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de.wedoany.com-Bericht: Eine aktuelle Umfrage des Nationalen Industrieverbands Brasiliens (CNI) zeigt, dass der Strompreis zu einem wichtigen Faktor geworden ist, der die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie des Landes beeinflusst. 83 % der befragten Industrieunternehmen gaben an, dass Energiekosten in direktem Zusammenhang mit ihrer Marktwettbewerbsfähigkeit stehen; 67 % der Unternehmen wiesen darauf hin, dass steigende Strompreise die Produktionskosten bereits erhöht haben.

Stromrechnung beeinträchtigt bereits die Wettbewerbsfähigkeit von 83 % der Industrien

Betrachtet man die Höhe der Preiserhöhungen, so halten 3 % der Unternehmen die Strompreiserhöhung für hoch (über 30 %), 20 % für mittel (über 10 %) und 39 % stufen die Erhöhung als niedrig ein (nicht über 10 %). Angesichts des Drucks durch die Stromkosten haben 64 % der befragten Unternehmen bereits Maßnahmen zur Energieeinsparung oder Kostensenkung ergriffen. Darunter ist der Wechsel zum freien Energiemarkt (Mercado Livre de Energia) die wichtigste Option; 30 % der Unternehmen nutzen diese Strategie. 13 % der Unternehmen investieren in Eigenstromerzeugung (autogeração) und Effizienzmaßnahmen. Weitere 28 % der Unternehmen haben noch keine Optimierungsmaßnahmen ergriffen.

Nach Branchen betrachtet weist die Gummiwarenindustrie mit 25 % den höchsten Anteil an Investitionen in Eigenstromerzeugung auf; ihre Akzeptanz des freien Energiemarktes ist mit 38 % ebenfalls relativ hoch. Die Schuhindustrie ist beim Wechsel zum freien Energiemarkt führend – 47 % der Unternehmen haben den Wechsel bereits vollzogen. Die Computer- und Elektronikindustrie ist bei Effizienzinvestitionen am aktivsten, mit einem Anteil von 25 %.

Die Studie mit dem Titel „Sondagem Especial Indústria e Energia“ (Spezialumfrage Industrie und Energie) wurde im April von der CNI durchgeführt. Befragt wurden 1.498 Industrieunternehmen aus dem Bergbau und der verarbeitenden Industrie, darunter 601 kleine, 529 mittlere und 368 große Unternehmen.

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