de.wedoany.com-Bericht: Moeve hat die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Im Berichtszeitraum belief sich das bereinigte CCS-EBITDA auf 1,178 Milliarden Euro, der bereinigte CCS-Nettogewinn auf 458 Millionen Euro, ein Anstieg von 41 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025; der operative Cashflow betrug 762 Millionen Euro.
Bei den Investitionsausgaben belief sich der Gesamtbetrag im ersten Halbjahr auf 605 Millionen Euro, ein Anstieg von 20 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025; davon flossen 69 % in Energiewendeprojekte, ein Rekordhoch für das Unternehmen. Moeve hat die endgültige Investitionsentscheidung für die erste Phase des Grünen Wasserstofftals in Andalusien getroffen und plant die Grundsteinlegung am 17. September. Das Projekt verfügt über eine installierte Leistung von 300 Megawatt und ist das größte seiner Art in Europa.
In Bezug auf die Finanzstruktur belief sich die Nettoverschuldung von Moeve zum 30. Juni auf 2,330 Milliarden Euro; das Verhältnis von Nettoverschuldung zum EBITDA der letzten zwölf Monate sank von 1,9 auf 1,2 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025. Der Konzern gab an, dass seine Liquidität robust bleibe und die bis September 2030 fälligen Schulden gedeckt seien; im Berichtszeitraum trug das Unternehmen in Spanien 2,088 Milliarden Euro an Steuern bei, davon 1,269 Milliarden Euro selbst getragen und 819 Millionen Euro einbehalten.
Nach Segmenten betrachtet trug das Energiegeschäft 945 Millionen Euro zum bereinigten CCS-EBITDA bei, das Chemiegeschäft 172 Millionen Euro und das Upstream-Geschäft 145 Millionen Euro. Zu den kommerziellen und industriellen Maßnahmen im ersten Halbjahr gehörten: die Unterzeichnung eines SAF-Abnahmevertrags mit DHL, der eine Lieferung von etwa 2 Millionen US-Gallonen von Juli 2026 bis Juni 2027 abdeckt; der Abschluss einer CAE-Vereinbarung über 2,1 TWh mit ArcelorMittal; der Abschluss der Finanzierung für den Terminal Puerto Tartessos, der mit dem 2G-Biokraftstoff-Komplex verbunden ist, dessen Fertigstellungsgrad über 70 % liegt; der Abschluss der Validierung der Dekarbonisierungsanlagen in Brasilien und Shanghai; und die Einführung eines neuen Kundenangebots in Zusammenarbeit mit Naturgy.
Im Bereich Fusionen und Übernahmen befinden sich die Gespräche zwischen Moeve und Galp weiterhin in einer unverbindlichen Phase; beide Seiten betrachten die Diskussionen als konstruktiv und streben an, im zweiten Halbjahr 2026 eine mögliche endgültige Vereinbarung zu unterzeichnen, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen und aufsichtsrechtlichen Freigaben.










