de.wedoany.com-Bericht: Der globale Stahlproduzent ArcelorMittal hat seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 4,9 % auf 32,2 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn von 2,6 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 1,26 Milliarden US-Dollar sank – ein Rückgang um mehr als die Hälfte.

Im gleichen Zeitraum stieg das EBITDA des Unternehmens um 8,8 % auf 3,74 Milliarden US-Dollar; das Betriebsergebnis sank jedoch um 34,4 % auf 1,8 Milliarden US-Dollar. ArcelorMittals Finanzvorstand Genuino Cristino erklärte, dass die US-Zölle auf Stahlimporte dem Unternehmen weiterhin Verluste in Höhe von etwa 150 Millionen US-Dollar pro Quartal zufügen, wobei die Hauptbelastung aus der Produktversorgung aus Kanada resultiere. Dadurch entstünden dem Unternehmen in Kanada jährlich zusätzliche Ausgaben von rund 600 Millionen US-Dollar.
Trotz der Zollbelastungen betont ArcelorMittal, keinen Marktanteil verloren zu haben und weiterhin die US-Automobilindustrie zu beliefern.
Bei der Produktion ging die Stahlproduktion des Unternehmens im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 5,5 % auf 27,6 Millionen Tonnen zurück. Im zweiten Quartal lag die Rohstahlproduktion bei 14,3 Millionen Tonnen, gegenüber 14,4 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum.
Darüber hinaus weist ArcelorMittal darauf hin, dass sich die Aussichten für sein Europageschäft vor dem Hintergrund eines verstärkten Handelsschutzes im EU-Markt und einer allmählich anziehenden Nachfrage verbessert haben.









