Chinas führende Stahlhersteller erhöhen die Werksabgabepreise für Stahl im August um 50 Yuan pro Tonne
2026-08-04 14:20
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de.wedoany.com-Bericht: China Baowu hat kürzlich die Werksabgabepreisrichtlinie für Stahl im August veröffentlicht, die insgesamt von leichten Anhebungen geprägt ist. Bei den einzelnen Produktkategorien werden die Basispreise für Grobblech, Warmband, Beizband, nicht kornorientiertes Elektroband, Kaltband, warmverzinktes Blech, elektrolytisch verzinktes Blech, mittelaluminiumhaltiges Zink-Aluminium-Magnesium-Blech, hochaluminiumhaltiges Zink-Aluminium-Magnesium-Blech, Alu-Zink-beschichtetes Blech und farbbeschichtetes Blech jeweils um 50 Yuan pro Tonne angehoben.

Derzeit zeigt der heimische Stahlmarkt deutliche Merkmale der Nebensaison, und die Endkundenaufträge fallen relativ durchschnittlich aus. Allerdings ist die Markterwartung einer Verbesserung der Nachfrage nach August recht stark, was den Kern der diesmaligen Preisänderung der führenden Stahlhersteller darstellt. Das Tauziehen zwischen den Akteuren der Stahlwertschöpfungskette verschärft sich, und die Stahlhersteller legen mehr Wert auf ihre Rentabilität. Die teilweise Produktionskürzungen im Juli haben die Stahlpreise in der Nebensaison gewissermaßen gestützt. Betrachtet man die Verbrauchsstruktur, so fällt die Nachfrage aus den traditionellen Stahlverbrauchsbranchen eher schwach aus, während die Nachfrage nach Produkten für kommunale, militärische und auslandsbezogene Projekte noch annehmbar ist. Die Produktstrukturen der Stahlhersteller differenzieren sich dadurch weiter aus, und die Gewinnmargen schwanken.

Die Preisanhebungen der führenden Stahlhersteller haben im Wesentlichen drei Gründe. Erstens sinkt das Angebot relativ, während die Kosten hoch bleiben; eine Preisanhebung zu diesem Zeitpunkt hilft den Stahlherstellern, Verluste zu verringern. Zweitens sind die Basisaufträge durchschnittlich, aber die Endkundenaufträge für Juli wurden größtenteils bereits im Voraus festgelegt, was indirekt die Markterwartungen gestärkt hat. Drittens sind der Juni und Juli in der Vergangenheit Zeiten mit hohem Auftragsdruck für Stahlhersteller gewesen; ab August lässt dieser Druck nach, und eine phasenweise Anhebung der Stahlpreise wird das Marktvertrauen deutlich stärken.

Aus der Auftragslage der führenden Stahlhersteller geht hervor, dass die Aufträge für Mittelblech weiterhin gut sind, während die Kaltprodukte relativ schwach abschneiden. Der Exportdruck für Warmband steigt, und das Spannungsverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bei Warmprodukten verschärft sich. Es wird erwartet, dass sich die Angebotsreduzierungen in der Folgezeit hauptsächlich auf Warmprodukte konzentrieren werden. Die diesmalige Preisanhebung kann Vertrauen stützen, doch der endgültige Effekt hängt von der Erholung der Nachfrage ab. Auf der politischen Seite sind im Inland erst Ende Juli neue positive Faktoren zu erwarten; kurzfristig kann die bloße Selbstregulierung des Marktes kaum starke Aufwärtsimpulse liefern. Für die nachgelagerten Branchen dürfte der Druck aus der Binnennachfrage deutlich größer sein als der aus dem Ausland, und die Marktteilnehmer bleiben überwiegend vorsichtig.

Mit Blick auf die Branchengewinne schrumpfen die Gewinne der Stahlhersteller aufgrund des Drucks von Rohstoff- und Nachfrageseite deutlich. Die von Shanghai Steel Information (Shanghai Ganglian) erfassten Beispielunternehmen befinden sich weitgehend in einer Verlustzone; der Cashflow beträgt lediglich 80 bis 100 Yuan pro Tonne, und bei einigen Produktkategorien ist die Auftragslage schlecht. Eine Anhebung der Werksabgabepreise zu diesem Zeitpunkt trägt dazu bei, das Marktvertrauen zu stärken.

Mit Blick auf die Exportsituation hat die EU kürzlich ihr überarbeitetes Stahlimportquotenregime veröffentlicht, wobei die zollfreien Importquoten deutlich reduziert wurden. Dies verschärft das Spannungsverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage in Regionen wie Südostasien und Südasien, die im vergangenen Jahr ein Wachstum der Stahlproduktion verzeichneten. Andererseits befinden sich die Überseemärkte in einer saisonalen Nachfrageflaute aufgrund von Regenzeit und hohen Temperaturen, wodurch die chinesischen Stahlexporte deutlich unter Druck geraten.

Mit Blick auf die Lagerbestände sind die Rohstoffbestände der nachgelagerten Branchen nicht hoch, die Bereitschaft zur Bevorratung ist gering, und es besteht weiterhin ein Bedarf an Nachschub bei den Endkunden. Derzeit entwickeln sich die Rohstoffbestände der nachgelagerten Branchen gegenläufig: Die Bestände im Baugewerbe sind niedrig, das verarbeitende Gewerbe ist gespalten und steht weiterhin unter Auftragsdruck, und bei schwankenden Stahlpreisen ist die Neigung zur Bevorratung nicht ausgeprägt. Obwohl sich die nachgelagerten Aufträge abgeschwächt haben, gab es keinen abrupten Einbruch, was bedeutet, dass in Zukunft weiterhin Nachschubbedarf freigesetzt wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Preisanhebungen der führenden Stahlhersteller für August im Wesentlichen auf Faktoren wie die vorübergehende Entspannung des Spannungsverhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage sowie die starke Erwartung einer besseren Nachfrage in der Folgezeit zurückzuführen sind. In Zukunft dürften die Stahlhersteller weiterhin durch Produktionskontrolle das Spannungsverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage mildern und so die Stahlpreisentwicklung gewissermaßen stützen.

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