de.wedoany.com-Bericht: DMG MORI wird unter dem Motto „Never Stop Manufacturing the Future" an der AMB 2026 teilnehmen und auf einem 2.100 m² großen Stand in Halle 10 Live-Demonstrationen von 20 hochautomatisierten Maschinen zeigen. Der Schwerpunkt liegt auf der 5-Achs-Simultanbearbeitung, der 6-seitigen Dreh-Fräs-Bearbeitung und der additiven Fertigung und spiegelt die fünf Technologietrends Manufacturing Transformation (MX), Prozessintegration, Automatisierung, Digital Transformation (DX) und Green Transformation (GX) wider.

DMG MORI betrachtet die Inbetriebnahme von Fertigungslösungen als Ausgangspunkt einer langfristigen Partnerschaft und pflegt eine kollaborative Beziehung mit Kunden über den gesamten Lebenszyklus des Produktionssystems. Das Lieferprogramm umfasst digitale Werkzeuge aus dem DMQP-Portfolio (DMG MORI Qualified Products), Ersatzteile sowie Retrofit- und Lifecycle-Services. Der Finanzdienstleistungsbereich DMG MORI Finance bietet Finanzierungslösungen, und maßgeschneiderte Schulungsprogramme sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit.
Das neue Vertikal-Bearbeitungszentrum DMV 160 ist serienmäßig mit der CELOS-basierten Bedienoberfläche und einer Automatisierungsschnittstelle ausgestattet und stellt eine wirtschaftliche, skalierbare Einstiegslösung dar. Die Maschine gehört zur neu eingeführten Serie „Best Match Machines" (BX), die das MX-Portfolio mit geringerer Komplexität und attraktiven Preisen ergänzt. Ziel ist es, in einem Markt mit schwacher Investitionsbereitschaft zukunftsfähige Produktionskapazitäten zu erhalten und die Stückzahlproduktion einfacher Werkstücke zu steigern. Zur gleichen Serie gehören die CLX 450 für die Dreh-Fräs-Bearbeitung und die DMX 80 U für das 5-Achs-Fräsen.
In Kombination mit CELOS X ermöglicht die BX-Serie die Beschleunigung der Werkstattprogrammierung durch DMG MORI Technologiezyklen. So enthält das komplette Verzahnungspaket ALL IN 2.0 acht Technologiezyklen, mit denen Anwender Zahnräder direkt auf ihren vorhandenen Dreh-Fräs-Zentren bearbeiten können, ohne separate Verzahnungsmaschinen anschaffen zu müssen. Einige Technologiezyklen können über das my DMG MORI Portal temporär aktiviert werden, mit flexiblen Zahlungsoptionen und einer Reduzierung der Programmierzeit um bis zu 60 %. Auf der diesjährigen AMB wird das Angebot an bedarfsabhängigen Technologiezyklen auf alle im Werk Pfronten gefertigten Maschinen ausgeweitet.
Im Bereich der Multitechnologie-Integration demonstrieren die DMC 80 FDS duoBLOCK und die NTX 2500 der dritten Generation die Fähigkeit, 5-Achs-Simultanbearbeitung und 6-seitige Dreh-Fräs-Bearbeitung mit Schleif- und Messprozessen zu kombinieren. Automatische Messeinrichtungen sowie Paletten- und Werkstückwechselsysteme erhöhen die Maschinenlaufzeit und verkürzen die Lieferzeiten bei gleichbleibender Präzisionsbearbeitung. Im Bereich der additiven Fertigung zeigt DMG MORI Pulverbett-Systeme der LASERTEC SLM-Serie sowie Hybridmaschinen der LASERTEC DED-Serie für das Laserauftragschweißen, die den gesamten Prozess von der Identifizierung der Anwendung bis zur Integration der additiven Fertigung in bestehende Produktionsumgebungen unterstützen.
Für die Bearbeitung kleiner Losgrößen und vielfältiger Werkstücke wird die DMU 60 eVo der zweiten Generation in Kombination mit dem kompakten Roboter MATRIS WPH 70 flexible Automatisierung präsentieren. Der Roboter dient der Handhabung von Werkstücken und Paletten und unterstützt in Verbindung mit einer automatischen Messeinheit den 24/7-Betrieb. In Kombination mit der automatischen Spannvorrichtung easyFIX kann der Roboter beim Werkstückwechsel die Schraubstöcke präzise neu positionieren und manuelle Eingriffe eliminieren – die entsprechende Demonstration findet auf der 5-Achs-DMU 40 statt.
Auf der Software-Ebene verbindet die CELOS X Plattform Maschinen, Prozesse und Anwendungen, während das Online-Portal my DMG MORI der Beschleunigung der Problemlösung und des Ersatzteilbezugs dient. Neu auf dieser Messe sind die Technologiezyklen Automatic Turning Cycle (ATC) und Machine Protection Control (MPC 2.0). Ersterer passt die Vorschubgeschwindigkeit an die Tischlast an, letzterer reduziert das Kollisionsrisiko durch Vibrationsüberwachung und schnellen Maschinenstopp.









