Liberty Networks und CANTV starten 14-Tbps-Seekabel Fénix in Venezuela
2026-08-04 14:47
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Liberty Networks und die venezolanische Nationale Telefongesellschaft (Compañía Anónima Nacional Teléfonos de Venezuela, CANTV) haben gemeinsam das Seekabelsystem Fénix in Betrieb genommen. Das System ist insgesamt 378 Kilometer lang, verfügt über eine minimale Ringnetzkapazität von 14 Tbps und umfasst zwei Landepunkte: Camuri und Willemstad (Curaçao), wobei Camuri etwa 50 Kilometer von Caracas, Venezuela, entfernt liegt.

Liberty Networks und CANTV starten Seekabel Fénix zur Stärkung der Konnektivität in Venezuela

Fénix wird in das regionale Seekabel-Ökosystem von Liberty Networks in Lateinamerika und der Karibik integriert, direkt mit dem IP-Hub in Curaçao verbunden und an das Festoon-Seekabel von CANTV angeschlossen, um die Latenz für venezolanische Nutzer beim Zugriff auf gängige digitale Inhalte zu reduzieren und die Qualität der Verbindungserfahrung zu verbessern.

Der Curaçao-Hub ist über die Seekabelsysteme Arcos, EC-Link, Jerry Newton und PCCS von Liberty Networks an das regionale Netzwerk angebunden und bietet Routing-Diversität, hohe Verfügbarkeit und Verbindungsresilienz. Die integrierten Inhalte umfassen auch IP-Transit-Kapazitäten ab Curaçao mit Verlängerung bis zur NAP of the Americas in Miami – einem der weltweit wichtigsten Verkehrsknotenpunkte – sowie die für den Netzbetrieb und die Erbringung zugehöriger Dienste erforderlichen Verbindungs-, Interkonnektions- und Übertragungskomponenten.

Mit der Einführung von Fénix stärken Liberty Networks und CANTV ihre Position im venezolanischen Markt für internationale Konnektivität. Das Projekt wird in die beiden ARCOS-1-Systeme mit der Landestation Punto Fijo integriert sowie in die grenzüberschreitenden Interkonnektionspunkte Cúcuta und Maicao mit Kolumbien, wobei letzterer zur Landestation Cartagena führt, an der Liberty Networks drei Seekabel betreibt.

Für Venezuela umfassen die wichtigsten Veränderungen durch Fénix: eine Kapazität von bis zu 14 Tbps pro Richtung; eine Latenz von unter 4 Millisekunden bis Curaçao; die Bereitstellung von SLTE-Geräten der nächsten Generation mit Unterstützung flexibler Spektrumslast sowie 100G- und 400G-Schnittstellen; und einen neuen diversifizierten Interkonnektionspunkt für die Hauptstadtregion.

Ray Collins, Senior Vice President für Infrastruktur und Unternehmensstrategie bei Liberty Latin America und CEO von Liberty Networks, erklärte, dass diese Integration es beiden Unternehmen ermögliche, robuste und diversifizierte Konnektivität bereitzustellen, das langfristige Engagement für den venezolanischen Markt bekräftige und die Rolle als regionaler Konnektivitätsförderer unterstreiche. Das Projekt stärke die internationale Konnektivität in einer entscheidenden Phase der Entwicklung Venezuelas, bringe größere Kapazitäten und erschließe Schlüsselregionen, die für die nachhaltige digitale Entwicklung des Landes von entscheidender Bedeutung sind.

Colmenares M., Vizepräsident für Technologie und Infrastruktur bei CANTV, erklärte, dass diese Initiative einen Fortschritt für die Telekommunikationsinfrastruktur Venezuelas darstelle und der Hauptstadt, auf die mehr als 40 % des internationalen Datenverkehrs entfallen, einen neuen Interkonnektionspunkt biete. Mit Fénix schaffe das Projekt erhebliche Kapazitäten für die aktuellen Anforderungen Venezuelas.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com