de.wedoany.com-Bericht: Seit dem 31. Juli 2026 hat der internationale Flughafen Carrasco (Aeropuerto Internacional de Carrasco) in Montevideo, Uruguay, ein neues Startverfahren bei geringer Sichtweite eingeführt, bei dem die Sichtweite auf der Start- und Landebahn auf bis zu 75 Meter reduziert werden kann.

Die Maßnahme wurde von der Generaldirektion für Luftfahrtinfrastruktur Uruguays (Dirección General de Infraestructura Aeronáutica, kurz DGIA) bekannt gegeben und umgesetzt, um die Gesamtbetriebsfähigkeit des Instrumentenlandesystems (ILS) des Flughafens zu verbessern. Zuvor war die Landung von Flugzeugen unter diesen Sichtbedingungen bereits genehmigt, der Startbetrieb war jedoch bis zum Abschluss der entsprechenden Verfahren eingeschränkt.
Nach der Aktualisierung des Verfahrens können sowohl Landung als auch Start an diesem Flughafen nach demselben Standard für den Betrieb bei geringer Sichtweite durchgeführt werden. Der konkrete Betrieb hängt von den tatsächlichen Fähigkeiten der jeweiligen Fluggesellschaft ab; die Fluggesellschaften müssen über für solche Operationen geeignete Flugzeuge verfügen und zertifiziertes, entsprechend qualifiziertes Flugpersonal einsetzen.
Die DGIA weist darauf hin, dass die Entscheidung, ob der Betrieb fortgesetzt oder abgebrochen wird, bei einer Verschlechterung der Wetterbedingungen nach Beginn des Rollens von den jeweiligen Luftfahrtbetreibern gemäß ihren eigenen Verfahren und Sicherheitsanforderungen getroffen wird. Die besonderen Maßnahmen für den Betrieb bei geringer Sichtweite bleiben weiterhin in Kraft, einschließlich der Einschränkungen im Zusammenhang mit gleichzeitigem Betrieb und Flugzeugabständen.
Das Inkrafttreten des neuen Verfahrens wird die Betriebskontinuität des internationalen Flughafens Carrasco bei Nebelwetter verbessern, zur Reduzierung von Flugverspätungen und Betriebsbeeinträchtigungen beitragen und gleichzeitig den von den Luftfahrtbehörden festgelegten Sicherheitsstandards entsprechen.









