de.wedoany.com-Bericht: Die TIM-Gruppe (ehemals Telecom Italia) hat am Montag (3.) ihren Klimawandel-Transformationsplan vorgestellt, mit dem Ziel, bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen. Die entsprechenden Maßnahmen werden in Italien und Brasilien umgesetzt, mit einem Finanzvolumen von 550 Millionen Euro (etwa 3,22 Milliarden brasilianische Real), das bereits in den aktuellen Industrieplan des Unternehmens integriert ist.

Gemäß der Planung, basierend auf dem Jahr 2024, muss die TIM-Gruppe bis 2030 die Emissionen ihrer eigenen Gebäude, Rechenzentren, Netzinfrastruktur und Fahrzeugflotte um 83 % reduzieren. Gleichzeitig hat die Gruppe ein langfristiges Ziel formuliert, die Emissionen der Wertschöpfungskette (einschließlich Emissionen aus eingekauften Gütern und Dienstleistungen sowie Dienstleistungen Dritter) bis 2040 um 55 % zu senken.
Um diese Ziele zu erreichen, plant das Unternehmen, Maßnahmen in mehreren Bereichen parallel voranzutreiben, darunter Investitionen in Energieeffizienz, die Einführung von Technologien mit geringerer Umweltbelastung, den Bezug erneuerbarer Energien sowie die Angleichung der Lieferkette an die ESG-Richtlinien der Gruppe.
Die Muttergesellschaft von TIM Brasil erklärte, sie werde den Übergang zu 5G beschleunigen, da diese Technologie den Energieverbrauch pro Dateneinheit senken kann; die Rechenzentren werden mit effizienteren Kühl- und Energiemanagementsystemen modernisiert.
Der Plan umfasst auch Verpflichtungen zur sozialen Inklusion. Für die gesamte Gruppe ist das Ziel, bis 2027 einen Frauenanteil von 35,5 % in Führungspositionen zu erreichen; in den nächsten zwei Jahren soll der Frauenanteil bei Neueinstellungen 50 % betragen. In Brasilien plant TIM außerdem, bis zum nächsten Jahr mindestens 90 % der Mitarbeiter an Programmen zur Entwicklung digitaler Kompetenzen teilnehmen zu lassen.









