Indien könnte 2026 50 Gigawatt Photovoltaik installieren, Rumäniens Speicher über 1 Gigawatt
de.wedoany.com-Bericht: Die indische Solar Energy Corporation (SECI) hat im Ausschreibungsverfahren für das 1-Gigawatt-Projekt für rund um die Uhr (RTC) verfügbaren, zuverlässigen erneuerbaren Strom (FDRE) ein niedrigstes Gebot von 5,25 Indischen Rupien/kWh erhalten, was etwa 0,055 US-Dollar/kWh entspricht. Die Ausschreibung richtet sich an erneuerbare Energieprojekte mit Anschluss an das Inter-State Transmission System (ISTS).
Vor dem Hintergrund häufiger negativer Strompreiszeiten weitet Frankreich seinen Mechanismus zur Abregelung erneuerbarer Energien auf weitere Solar- und Windkraftanlagen aus. Ab Dezember 2026 wird die Leistungsschwelle in zwei Phasen von 10 Megawatt auf 1 Megawatt gesenkt. Die französische Électricité de France (EDF) organisiert die Vorbereitung der betroffenen Betreiber auf Fernabschaltungen; die bestehenden Vergütungsvereinbarungen bleiben unverändert.
Nach Angaben des rumänischen Photovoltaik-Industrieverbands hat die Kapazität von Batteriespeichersystemen (BESS) im Versorgungsmaßstab des Landes 1 Gigawatt/2 Gigawattstunden überschritten, während die Zahl der Solarunternehmen mit Batterieinstallationskompetenz weiter zunimmt.
Frankreich hat im zweiten Quartal 2026 1,496 Gigawatt Photovoltaik-Leistung ans Netz gebracht, davon 48 Megawatt in Verbindung mit Speichern; die Neuinstallationen in der ersten Jahreshälfte beliefen sich auf etwa 2,9 Gigawatt.
Tschechien installierte in der ersten Jahreshälfte 2026 295 Megawatt Solarenergie. Der Markt für Gewerbe- und Industriesolar (C&I) bleibt stark, während die Wohngebäudeinstallationen zurückgingen.
Bangladesch hat Zahlungsgarantien für erneuerbare Energieprojekte wieder eingeführt, um das Vertrauen der Investoren zu stärken und lokale sowie internationale Finanzierung anzuziehen. Branchenkenner sind der Ansicht, dass dieser Schritt die Rentabilität von Projekten verbessern, neue Solarprojekte erschließen und zur Linderung der aktuellen Energiekrise des Landes beitragen könnte.
Die italienische Regierung hat die Ausgestaltung des FerX-Förderprogramms abgeschlossen: Für Photovoltaikprojekte werden ein Kontingent von 10 Gigawatt und ein Referenzausführungspreis von 80 Euro (etwa 92 US-Dollar)/MWh festgelegt; für schwimmende Anlagen und Projekte mit Asbestdachersatz gibt es zusätzliche Prämien.
Das südkoreanische Programm „Sunshine Income Villages" hat mit der Auswahl der Standortdörfer begonnen. Landesweit sollen Solaranlagen nach einem von den Bürgern getragenen Modell der Gewinnbeteiligung an erneuerbarer Energie installiert werden.
Das erste Batteriespeicherprojekt im Versorgungsmaßstab Zyperns ist mit einer Kapazität von 5 Megawattstunden in Betrieb gegangen. Die Insel steht unter dem doppelten Druck von Rekord-Abregelungen bei der Solarenergie und einer langsamen Entwicklung des Speichermarktes.
Frankreich hat 2025 13.760 Tonnen ausgediente Solarmodule gesammelt, ein Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Recyclingaktivitäten haben sich deutlich beschleunigt. Die staatliche Agentur Soren erwartet, dass die jährliche Sammelmenge bis 2040 nahezu 180.000 Tonnen erreichen wird, was die wachsende Bedeutung des Recyclings für die europäische Industrielieferkette unterstreicht.
Die südkoreanische Regierung hat eine nationale Obergrenze für Abstandsregelungen bei Anlagen erneuerbarer Energien genehmigt, um die von lokalen Gebietskörperschaften auferlegten Abstandsanforderungen für Solar- und Windprojekte zu begrenzen und so mehr geeignete Standorte für künftige Projekte zu schaffen.
Die Philippinen vereinfachen die Richtlinien für die Verwaltung von Mikro-Solaranlagen und Null-Einspeisung-Solarsystemen. Solche Photovoltaikanlagen benötigen keine Konformitätsbescheinigung mehr; steckbare Solargeräte unter 1 Kilowatt sind von der Baugenehmigungspflicht befreit.
Finnland hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 478 Megawatt neue industrielle Solarkapazität zugebaut; acht Anlagen mit mehr als 1 Megawatt gingen in Betrieb, wodurch sich die industrielle Photovoltaik-Kapazität mehr als verdoppelte.
Indien könnte 2026 mit 50 Gigawatt einen Rekord bei den Solarinstallationen aufstellen. Trotz zunehmend begrenzter Zellverfügbarkeit treibt die Dringlichkeit der ALMM-II-Frist die Projektanschlüsse voran. Wood Mackenzie erwartet, dass Angebotsengpässe die Systempreise bis 2027 erhöhen werden; der Ausbau der inländischen Fertigungskapazitäten dürfte diesen Druck allmählich verringern.
Frankreich verlängert die Steuergutschrift C3IV für grüne Industrien um drei Jahre und unterstützt damit Investitionen in den Wertschöpfungsketten von Batterien, Windenergie, Solarenergie und Wärmepumpen – als Teil seiner Reindustrialisierungsstrategie. Es wird erwartet, dass die Maßnahme bis 2030 rund 40 Projekte begünstigt.
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