BASF xarvio Digital-Unkrautkartierungstechnologie aufgerüstet – Präzise Applikation spart über 60 % der Betriebsmittel
de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich präsentierte BASF auf dem 33. Aapresid-Kongress die aktualisierte Version seiner digitalen Agrarplattform xarvio®, mit besonderem Schwerpunkt auf den neuesten Fortschritten bei der drohnengestützten Unkrauterkennung und der positionsspezifischen Herbizidapplikation, um die Effizienz der Betriebsmitteleinsätze zu steigern und Betriebskosten zu senken.
Die digitale Unkrautkartierungstechnologie (DWM) des neuesten xarvio® FIELD MANAGER verarbeitet mithilfe proprietärer Algorithmen von Drohnen erfasste Bilder, erkennt von Unkraut befallene Bereiche und erzeugt Unkrautdruck-Verteilungskarten sowie gezielte Applikationskarten für den Feldmitteleinsatz. Laut BASF ermöglicht diese Technologie Einsparungen von über 60 % bei Betriebsmitteln, Wasserverbrauch und Arbeitszeit und ist gleichzeitig mit der vorhandenen landwirtschaftlichen Maschinenausstattung der Anbauer kompatibel. Das Designkonzept von xarvio® zielt darauf ab, durch gezielte Behandlung ausschließlich in Bereichen mit festgestelltem Unkrautbefall eine präzisere Herbizidapplikation zu erreichen.

Technologie-Upgrade: Abdeckung von Maisstroh-Szenarien
Die zentrale Verbesserung dieser Präsentation liegt in der deutlich gesteigerten Unkrauterkennungsfähigkeit des Systems in Maisstroh-Szenarien (Grün-auf-Braun, GoB), wodurch der Anwendungsbereich der Technologie weiter erweitert wird. Gleichzeitig bleibt die Grün-auf-Grün-Erkennungsfähigkeit (GoG) des Systems in Mais, Erdnuss und Sojabohne erhalten. BASF betrachtet die Digitalisierung als zentralen Baustein für eine effizientere und nachhaltigere Pflanzenproduktion. Neben dem Unkrautmanagement unterstützt die xarvio-Plattform auch variable Entscheidungen zu Aussaatdichte und Nährstoffen auf Basis des Ertragspotenzials einzelner Feldflächen und bietet Anbauern damit eine durchgängige Unterstützung für die Präzisionslandwirtschaft.
Neue Mais-Hybriden veröffentlicht, Sortenportfolio gestärkt
Im Saatgutgeschäft hat BASF zwei neue Mais-Hybriden auf den Markt gebracht – BASF 5575 VT3P und BASF 5747 VIPTERA 3 CL – die für hohes Ertragspotenzial, Ertragsstabilität und breite Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche agroklimatische Bedingungen stehen. Die Hybride BASF 5747 VIP3CL bietet neben Ertragspotenzial und Ertragsstabilität zusätzlich eine erweiterte Unkrautmanagement-Technologie und eignet sich sowohl für frühe als auch späte Aussaatfenster, wodurch die Sortenauswahl für Anbauer weiter bereichert wird.
Vorschau auf zwei neue Vorauflauf-Herbizide
BASF kündigte außerdem zwei neue, demnächst erhältliche Herbizide an: das Vorauflauf-Herbizid Vulcarus® für Sonnenblumen sowie das Vorauflauf-Herbizid Zidua® für Weizen, Sojabohne, Mais und Erdnuss. Der Wirkstoff von Zidua® ist Pyroxasulfon, eine bodenapplizierte aktive Substanz, die durch Hemmung der Unkrautkeimung und des frühen Wachstums gezielt hartnäckige Unkräuter bekämpft, die mit konventionellen Managementmaßnahmen nur schwer zu kontrollieren sind.
BASF erklärte, weiterhin Lösungen zu entwickeln, die an lokale Anbausysteme angepasst sind, Produktionskapazität mit rentablen Technologien verbinden und die Nutzungserfahrung von Anbauern und Agrarberatern kontinuierlich optimieren.















