El Niño wird voraussichtlich bis März 2027 andauern – Brasilianisches Fischereiministerium veröffentlicht Empfehlungen
de.wedoany.com-Bericht: Das El-Niño-Phänomen hat sich im Juni gebildet und wird voraussichtlich bis März 2027 andauern. Dürre und extreme Hitze in den nördlichen und nordöstlichen Regionen Brasiliens sowie Starkregen und Kälte im Süden sind einige der Auswirkungen dieses Klimaereignisses.

Das El-Niño-Phänomen ist durch die Erwärmung des Oberflächenwassers im tropischen Pazifik gekennzeichnet und führt zu Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation, wodurch die Niederschlagsmengen unregelmäßig werden. Fischerei und Aquakultur sind direkt von Veränderungen der Niederschlagsmuster betroffen und daher anfällig für die Auswirkungen von El Niño.
Wenn die Niederschlagsmenge unter dem Durchschnitt liegt, sinken die Wasserstände der Flüsse, was die Schifffahrt, die Fortpflanzung der Arten und die Wasserversorgung beeinträchtigt und den Zugang für Gemeinden erschwert. Liegt die Niederschlagsmenge über dem Durchschnitt, erhöhen die Regenfälle das Hochwasserrisiko und können Schäden an den Produktionsanlagen der Branche verursachen.
Nach Angaben des Ministeriums für Fischerei und Aquakultur (MPA) sind Planung und proaktive Informationsbeschaffung hilfreiche Werkzeuge für Fachleute und Kommunen, die sich diesen Herausforderungen stellen müssen. Die Behörde erinnert jedoch daran, dass dies eine gemeinsame Anstrengung erfordert. Das Ministerium betonte in einer Stellungnahme: „Die Koordinierung zwischen Fischerei und Aquakultur, Umwelt, Wasserressourcen, Gesundheit, Sozialhilfe und Zivilschutz trägt dazu bei, die Entwicklung des Ereignisses zu verfolgen und mit den betroffenen Gemeinden zu kommunizieren.“
Zu den Empfehlungen für die kommenden Monate gehören: Beachtung der offiziellen Wetter- und Wasserstandsinformationen; Kommunikation mit anderen Fischern, Aquakulturbetreibern, Fischereigemeinschaften, Verbänden und Genossenschaften aufrechterhalten; Überwachung der Wasserqualitätsbedingungen wie Temperatur, gelöster Sauerstoff und andere Parameter in Teichen und Staudämmen. Laut dem Bericht des MPA ist es auch wichtig, die Besonderheiten jeder Region zu verstehen, um Risiken im Voraus erkennen und die Reaktionsfähigkeit der Kommunen stärken zu können.
Bei Schäden an Anlagen, Zugangsschwierigkeiten, Veränderungen der Flusspegel, Produktionsverlusten oder Fischsterben sollten Vorfälle über den Kanal Fala.BR gemeldet werden. Der Bericht des Ministeriums für Fischerei und Aquakultur ergänzt: „Diese Informationen helfen, die Auswirkungen zu messen und die Anliegen an die zuständigen Behörden weiterzuleiten.“















