Myanmar treibt 110-MW-Kleinreaktorprojekt mit Rosatom voran

2026-08-26 09:53
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de.wedoany.com-Bericht: Am 18. August führten die Staats- und Regierungschefs Russlands und Myanmars Gespräche, um die Umsetzung des zwischenstaatlichen Abkommens über den Bau eines russischen Kleinreaktorkraftwerks in Myanmar fortzusetzen. Die anfängliche installierte Leistung des Projekts beträgt 110 MW, wobei eine spätere Erweiterung auf 330 MW möglich bleibt. Der Fortschritt konzentriert sich derzeit auf die Umsetzung des bestehenden Abkommens; neue Kapazitätsgrößen oder Baubeginntermine wurden noch nicht festgelegt.

Die russische Staatsatomgesellschaft Rosatom und das Ministerium für Wissenschaft und Technologie Myanmars unterzeichneten im März 2025 das zwischenstaatliche Abkommen über das Projekt, das den Bau eines landgestützten modularen Kleinreaktorkraftwerks vorsieht und die Bedingungen für die Projektdurchführung sowie die wichtigsten Kooperationsbereiche beider Seiten festlegt. Die gleichzeitig unterzeichneten Dokumente umfassen auch Bereiche wie nukleare und Strahlensicherheit und bieten einen Kooperationsrahmen für den Aufbau des künftigen Regulierungssystems.

Das Projekt nutzt die russische Technologie wassergekühlter und wassermoderierter Reaktoren; 110 MW sind die anfängliche Ausbaustufe, während 330 MW den künftigen Erweiterungsumfang darstellen. Nach der Unterzeichnung des zwischenstaatlichen Abkommens über die friedliche Nutzung der Kernenergie im Jahr 2023 haben beide Seiten schrittweise die Planung der nationalen nuklearen Infrastruktur, Personalschulung, den Aufbau regulatorischer Kapazitäten sowie die öffentliche Kommunikation vorangetrieben. Im September 2025 bewerteten die zuständigen Behörden beider Länder erneut den Fortschritt der Projektumsetzung.

Die myanmarische Regierung nahm Anfang August dieses Jahres die Kernenergie in ihre energiepolitischen Entwicklungsschwerpunkte auf und bestätigte in den anschließenden Gesprächen erneut die weitere Förderung des Kleinreaktorprojekts. Die derzeit veröffentlichten Dokumente enthalten keine Angaben zu Standort, Finanzierungsstruktur, Genehmigungsmeilensteinen oder Baubeginntermin; das Projekt befindet sich weiterhin in der Phase der Umsetzung des zwischenstaatlichen Abkommens und des Aufbaus nuklearer Infrastrukturkapazitäten.

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