Japanische Regierung gewährt Rapidus zusätzliche 941 Millionen US-Dollar

2026-08-26 11:52
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de.wedoany.com-Bericht: Der japanische Chip-Hersteller Rapidus erhält von der japanischen Regierung zusätzliche 150 Milliarden Yen (941 Millionen US-Dollar) an Fördermitteln, um die Halbleiterindustrie des Landes zu stärken. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, plant das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (Meti), diese Mittel zu beantragen und in den Haushalt des Geschäftsjahres 2027 aufzunehmen. Dieser Schritt zielt darauf ab, Japans Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten wie der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) zu verringern.

Rapidus wurde 2022 gegründet und ist ein staatlich gefördertes Start-up, dessen Ziel es ist, bis 2027 mit der Produktion fortschrittlicher 2-Nanometer-Chips zu beginnen. Die japanische Regierung ist der Ansicht, dass der Aufbau einer inländischen Halbleiterfertigungskapazität für die nationale Sicherheit und technologische Unabhängigkeit von entscheidender Bedeutung ist, da Halbleiter Schlüsselkomponenten in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, Robotik und Quantencomputing sind. Im Wettbewerb mit großen Unternehmen wie TSMC, Samsung Electronics und Intel wird Rapidus als zentraler Bestandteil von Japans Ambitionen zur Wiederbelebung seiner Halbleiterindustrie positioniert.

Auch in der internationalen Zusammenarbeit gibt es neue Entwicklungen. Im Juni 2026 unterzeichnete Rapidus eine Absichtserklärung (MoU) mit dem UK Semiconductor Centre (UKSC), um die Zusammenarbeit bei künftigen Halbleiterfertigungsprojekten zu fördern. Diese Vereinbarung ist Teil der umfassenderen Bemühungen Japans und Großbritanniens, ihre technologischen Beziehungen zu stärken. Das UKSC konzentriert sich auf die Entwicklung des britischen Halbleiter-Ökosystems und die Förderung seiner Wachstumsstrategie sowie technologischer Partnerschaften in den Bereichen fortschrittliche Hardware und künstliche Intelligenz. Die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung folgt auf die Technologiegespräche zwischen dem japanischen Premierminister Takaichi Sanae und dem damaligen britischen Premierminister Keir Starmer Anfang dieses Jahres.

Im Bereich der Finanzierung hat Rapidus kürzlich eine Finanzierung in Höhe von 150 Milliarden Yen (936 Millionen US-Dollar) von der japanischen Informationsverarbeitungs-Förderorganisation (IPA) abgeschlossen. Anfang dieses Jahres erhielt das Unternehmen außerdem eine Investition von 100 Milliarden Yen von der IPA sowie private Investitionen in Höhe von 167,6 Milliarden Yen von 32 Unternehmen, darunter Canon, Fujitsu, die Development Bank of Japan, SoftBank, NTT und die Sony Group.

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