Indiens DN Solutions nimmt Werk für Werkzeugmaschinen mit Investition von 6 Milliarden Rupien in Betrieb

2026-08-27 16:03
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Am 26. August hat der südkoreanische Werkzeugmaschinenhersteller DN Solutions sein erstes Fertigungswerk in Indien in Bengaluru eröffnet. Die erste Investitionsphase beträgt 6 Milliarden Indische Rupien. Das Werk befindet sich im ITIR-Industriegebiet in Bengaluru, erstreckt sich über 25 Acres und wurde von DN Solutions gemeinsam mit dem Karnataka Industrial Areas Development Board umgesetzt. Es ist der erste neue Übersee-Produktionsstandort des Unternehmens seit dem Werk in Yantai, China, im Jahr 2003.

Das neue Werk vereint Produktion, Forschung und Entwicklung, technischen Support sowie Kundendienst. In der ersten Phase werden die SVM-Baureihe Vertikal-Bearbeitungszentren sowie die LYNX- und LEO-Baureihen Horizontal-Drehzentren produziert; in der Folge sind Fünf-Achs-Werkzeugmaschinen geplant. Im Werksgelände sind zudem ein Technologiezentrum, eine Instandsetzungswerkstatt, ein Ersatzteillager sowie Schulungseinrichtungen eingerichtet. Das Technologiezentrum kann Probebearbeitungen und Validierungen von Bearbeitungslösungen durchführen.

DN Solutions hat in Indien bereits die lokale Versorgung mit großen Bauteilbearbeitungen, kritischen maschinenbearbeiteten Teilen sowie Wellenkomponenten realisiert; die Lokalisierungsquote beträgt gemessen an der Anzahl der Bauteile etwa 80 %. Das Unternehmen plant, den Umfang der lokalen Beschaffung in Indien in den nächsten fünf Jahren weiter auszubauen und wird 2027 ein Lieferantenentwicklungsprogramm starten. Die Spindelbaugruppen sind vorerst von der Lokalisierung ausgenommen. Der direkte Personalbestand in Indien soll in der Folge auf 500 Mitarbeiter erweitert werden.

Das Projekt wurde im August 2025 im ITIR-Industriegebiet nahe dem internationalen Flughafen Bengaluru gestartet. Damals war geplant, den Werksbau in der ersten Jahreshälfte 2026 abzuschließen und die Serienproduktion aufzunehmen. DN Solutions prüft außerdem zusätzliche Investitionen in einer Folgephase; das zusätzliche Investitionsvolumen könnte in etwa der ersten Phase entsprechen, wobei der konkrete Umfang je nach Marktnachfrage und Geschäftsentwicklung festgelegt wird.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com