Die Minister Indonesiens und Singapurs unterzeichneten am Freitag in Jakarta mehrere Kooperationsabkommen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung des grenzüberschreitenden kohlenstoffarmen Stromhandels sowie auf Projekten zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS). Die Zusammenarbeit umfasst den Export von Solarstrom aus Indonesien nach Singapur und die gemeinsame Entwicklung von Technologien zur Kohlenstoffspeicherung.

Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Länder gemeinsam einen politischen Rahmen und kommerzielle Vereinbarungen entwickeln, um die Übertragung kohlenstoffarmer Elektrizität von Indonesien nach Singapur zu erleichtern.
Die Zusammenarbeit umfasst auch die Entwicklung nachhaltiger Industriegebiete in Batam, Bintan und Karimun. Balile sagte, diese Projekte könnten Investitionen von über 10 Milliarden US-Dollar anziehen, darunter die Herstellung von Solarmodulen und die Entwicklung von CCS-Projekten. Derzeit führen BP, ExxonMobil und der indonesische Ölkonzern Pertamina CCS-Projekte in Indonesien durch.
Indonesien verfügt über zahlreiche erschöpfte Öl- und Gasfelder sowie salzhaltige Grundwasserleiter, die sich zur Kohlenstoffspeicherung eignen und zig Milliarden Tonnen Kohlendioxid speichern können. Die Politik des Landes erlaubt es Betreibern von Kohlenstoffabscheidungs- und -speicherungsanlagen (CCS), 30 % der Speicherkapazität für die Verarbeitung von in anderen Ländern abgeschiedenem Kohlenstoff zu reservieren.









