MODEC hat mit dem norwegischen Brennstoffzellensystemhersteller Eld Energy eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung unterzeichnet, um eine integrierte Lösung aus einem 120-Kilowatt-Festoxid-Brennstoffzellen-(SOFC)- und CO₂-Abscheidesystem für Floating Production Storage and Offloading (FPSO)-Anlagen voranzutreiben. Die Vereinbarung umfasst den Prototypenentwurf und die Herstellung kohlenstoffarmer Offshore-Stromlösungen. Es ist geplant, die Bodentests bis 2027 abzuschließen und ab 2028 Offshore-Demonstrationen durchzuführen.

Seit 2025 arbeiten beide Partner bereits zusammen am gemeinsamen Entwurf und der Herstellung eines 40-kW-SOFC-Offshore-Stromsystems im Pilotmaßstab. Dieses System nutzt Begleitgas aus der FPSO-Produktion und bietet im Vergleich zu herkömmlichen Gasturbinengeneratoren eine höhere Effizienz und geringere Emissionen.
Die neue Vereinbarung erhöht die SOFC-Leistung von 40 kW auf 120 kW und markiert damit einen entscheidenden Schritt hin zur schrittweisen Einführung auf FPSOs. Die SOFC wird mit einer CO₂-Abscheidungs- und Kraftstoffrückgewinnungseinheit integriert, die für ihre Abgase optimiert ist. Diese Entwicklungsvereinbarung zielt darauf ab, skalierbare Megawatt-Stromsysteme bereitzustellen, die den gesamten Strombedarf einer FPSO decken und eine Null-Kohlenstoffintensität erreichen können, wodurch die Umweltleistung und der Betriebswert der FPSO gesteigert werden.
Um den wachsenden Energiebedarf und die Anforderungen an nachhaltige Entwicklung zu bewältigen, wird MODEC weiterhin durch die Unterstützung einer stabilen Energieversorgung für FPSOs und die Reduzierung von CO₂-Emissionen einen Beitrag zur Gesellschaft leisten.









