BASF gab am 12. Juni bekannt, dass das Unternehmen seine Hexamethylendiamin-Anlage (HMD) im französischen Chalampé in Betrieb genommen und damit seine jährliche HMD-Produktionskapazität auf 260.000 Tonnen erhöht hat.

Hexamethylendiamin wird hauptsächlich zur Herstellung von Polyamiden wie Nylon 66 und Nylon 610 verwendet. Das derzeit gängige Produktionsverfahren ist das Adiponitril-Verfahren. BASF erklärte, die Anlage, deren Bau 2022 beginnen soll, sei ein wichtiger Baustein für die strategische Ausrichtung ihres Polyamid (PA) 66-Geschäfts in Europa.
Neben den chemischen Produktionsanlagen betreibt BASF auch ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungslabor in Salampe sowie eine Infrastruktur für die PA66-Forschung. Dies bietet einen soliden Garant für kontinuierliche Innovation und Produktoptimierung in verwandten Bereichen. Darüber hinaus befindet sich das PA66-Kapazitätenerweiterungsprojekt in Freiburg in der Endphase.









