Tarutinskoye plant für 2028 die Förderung der Ost-Tarutin-Kupfermine mit einer Jahreskapazität von bis zu 500.000 Tonnen
de.wedoany.com-Bericht: Im September treibt Tarutinskoye die Erschließung der Kupfer-Gold-Lagerstätte Ost-Tarutin im Gebiet Qostanai voran. Der aktuelle Umweltverträglichkeitsbericht sowie der Abbauplan des Projekts befinden sich im Verfahren der öffentlichen Anhörung, die für den 7. September angesetzt ist. Das Projekt liegt im Bezirk Karabalyk nahe der kasachisch-russischen Grenze. Geplant ist eine Tagebauförderung der südlichen und nördlichen Erzabschnitte, wobei der nördliche Abschnitt weiter in die beiden Tagebaugruben „Nord 1" und „Nord 2" unterteilt wird. Derzeit ist der Bergbau in der Lagerstätte noch nicht aufgenommen; der offizielle Abbau beginnt planmäßig im Jahr 2028.
Der Abbauplan sieht einen Produktionszeitraum von fünf Jahren vor, nämlich von 2028 bis 2032. Die maximale Erzfördermenge der Mine beträgt 500.000 Tonnen pro Jahr. Im ersten Jahr sind 164.000 Tonnen vorgesehen, von 2029 bis 2032 jeweils 500.000 Tonnen pro Jahr. Über den gesamten Zeitraum sind insgesamt 2,164 Millionen Tonnen Erz bzw. etwa 942.100 Kubikmeter geplant. Das Projekt sieht ein Tagebauverfahren mit Bohren und Sprengen zur Lockerung, Beladung durch Bagger und Abtransport per Lkw vor. Die Gesamtfläche der drei Gruben – Süd, Nord 1 und Nord 2 – beträgt etwa 24,16 Hektar.
Die neuesten Bergbauunterlagen weisen für die Lagerstätte Ost-Tarutin eine in die Planung einbezogene geologische Bilanz-Erzreserve von etwa 2,0285 Millionen Tonnen aus, davon etwa 22.100 Tonnen Kupfermetall bei einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 1,09 %; Silber etwa 5,6 Tonnen bei einem durchschnittlichen Gehalt von 2,76 g/t. Im Erz sind zudem etwa 227.000 Tonnen goldhaltiges Erz enthalten, mit einem Goldinhalt von etwa 88,5 kg und einem durchschnittlichen Goldgehalt von 0,39 g/t. Die Minenplanung berücksichtigt außerdem eine Förderverlustrate von 4,1 % und eine Verwässerungsrate von 10,1 %.
Vor Eintritt in die Abbaustufe müssen noch zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen abgeschlossen werden. Derzeit ist die Produktionsinfrastruktur des Bergwerksgeländes einschließlich der Transporteinrichtungen noch nicht vorhanden. Tarutinskoye muss Grundstücksverfahren, ingenieurtechnische Erkundungen sowie die Genehmigung der Bauprojektplanung abschließen und Verdunstungsbecken, Zufahrtsstraßen sowie eine Anschlussbahn zum Bahnhof Boskól errichten. Die im Abbauplan ausgewiesenen Investitionen für die externe Infrastruktur belaufen sich auf etwa 2,436 Milliarden Tenge, davon etwa 796 Millionen Tenge für die Anschlussbahn und etwa 1,64 Milliarden Tenge für die Zufahrtsstraßen; die Investitionen für die interne Infrastruktur betragen etwa 1,291 Milliarden Tenge.
Ost-Tarutin gehört zum Tarutin-Mineralisierungssystem, das sich über die Grenze zwischen Kasachstan und Russland erstreckt. Kasachstan und Russland haben zuvor eine zwischenstaatliche Vereinbarung über die Betriebstätigkeit grenzüberschreitender Lagerstätten getroffen; Tarutinskoye ist der auf kasachischer Seite autorisierte Nutzer des Untergrunds. Erst nach Abschluss der öffentlichen Umweltanhörung sowie der anschließenden Verfahren zu Infrastruktur, Grundstücken und technischer Planung ist das Projekt bereit, in die für 2028 geplante Abbaustufe überzugehen.
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