ANRE genehmigt Transelectricas Zehnjahresplan für Netzinvestitionen

2026-09-07 16:22
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de.wedoany.com-Bericht: Am 4. September genehmigte die rumänische Energieregulierungsbehörde (ANRE) den von dem nationalen Übertragungsnetzbetreiber Transelectrica erstellten Entwicklungsplan für das Übertragungsnetz (PDRET) für den Zeitraum 2026–2035. Der Plan umfasst insgesamt 117 Investitionsprojekte, davon 25 neue Vorhaben, mit Bauumfängen wie der Modernisierung von Übertragungsleitungen und Umspannwerken, dem Ausbau des nationalen 400-kV-Übertragungsrings, der Erhöhung der Übertragungs- und grenzüberschreitenden Verbundkapazität sowie der digitalen Transformation des Stromnetzes.

Die ANRE forderte Transelectrica zugleich auf, die noch nicht abgeschlossenen grenzüberschreitenden Verbundprojekte zu beschleunigen. Im Jahr 2024 erreichte der rumänische Stromverbundgrad 18,5 % und übertraf damit das EU-Ziel von 15 %. Die Monitoring-Ergebnisse für 2025 zeigen jedoch, dass die für den grenzüberschreitenden Stromhandel mindestens verfügbare Kapazität einiger kritischer Übertragungsanlagen an den Grenzen Rumäniens zu Ungarn und Bulgarien die entsprechenden Zielwerte – nämlich 70 % der Kapazität kritischer Netzinfrastruktur – weiterhin nicht vollständig erreicht. Transelectrica muss für die unfertigen Projekte, die sowohl im PDRET als auch im Aktionsplan zur Erhöhung der grenzüberschreitenden Kapazität aufgeführt sind, einen beschleunigten Umsetzungsplan erstellen und diesen innerhalb von 30 Tagen bei der ANRE einreichen.

Der Beschleunigungsplan wird technische Maßnahmen wie dynamische Leitungsstrom-Monitoring-Technologie (DLR) und Hochtemperatur-Leiterseile mit geringem Durchhang (HTLS) umfassen und die Wirkung dieser Technologien auf die Erhöhung der verfügbaren grenzüberschreitenden Übertragungskapazität klar darlegen. Die ANRE wird die Umsetzung nach Einreichung des Plans vierteljährlich überwachen. Der Entwicklungsplan 2026–2035 wird darüber hinaus den Anschluss neuer Erzeugungs- und Speicheranlagen, die Beseitigung von Netzengpässen sowie den Aufbau von Übertragungskapazitäten zwischen verschiedenen Regionen vorantreiben.

Acht Projekte mit insgesamt 25 Vorhaben aus dem Plan wurden in das System der Vorhaben von gemeinsamem oder gegenseitigem Interesse aufgenommen, darunter das rumänisch-ungarische Verbundprojekt (PCI 2.5) sowie das intelligente Stromnetzprojekt CARMEN (PCI 12.2). Das CARMEN-Projekt umfasst den Aufbau von Systemen zur Überwachung von Stromflüssen, Automatisierung und Steuerung; Transelectrica hat für dieses Projekt im Mai dieses Jahres bereits eine Förderung von rund 104 Millionen Euro aus der Fazilität „Connecting Europe Facility" erhalten. Die zuvor von Transelectrica veröffentlichten Planungsdokumente für 2026–2035 legen zudem fest, dass der Übertragungsnetzausbau in den nächsten zehn Jahren Netzerweiterung, Modernisierung und Digitalisierung abdecken wird, wobei gleichzeitig die Projektfinanzierungsquellen und der voraussichtliche Umsetzungszeitplan festgelegt werden.

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