Japans GX-Investitionen erhöhen die Nachfrage in der Kernkraft-Lieferkette; 17 koreanische Zulieferer von Kernkraftwerk-Materialien und -Ausrüstungen reisen nach Tokio zu Gesprächen

2026-09-10 11:21
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Am 10. September 2026 gab die Korea Trade-Investment Promotion Agency (KOTRA) bekannt, dass sie gemeinsam mit der Korea Hydro & Nuclear Power Co. und dem Korea Nuclear Industry Council eine „Delegation zur Markterkundung für Klimatechnologie während der Smart Energy Week 2026" nach Tokio, Japan, entsandt hat. Die Delegation besteht aus 17 koreanischen Herstellern von Materialien, Komponenten und Ausrüstungen aus den Bereichen neue Energien und Kernkraft.

Die Korea Trade-Investment Promotion Agency erklärte, dass diese Maßnahme darauf abzielt, die japanische Energiewende und den steigenden Strombedarf zu begleiten und koreanischen Zulieferern den Einstieg in die lokale Lieferkette Japans zu erleichtern.

Die koreanische Delegation veranstaltete gemeinsam mit der Japan Electrical Manufacturers' Association (JEMA) und RX Japan ein Seminar zu Trends in der japanischen Elektrizitätsausrüstungsbranche, um die Veränderungen auf dem japanischen Strommarkt und die Beschaffungstendenzen der wichtigsten Bedarfsträger kennenzulernen. Die Delegation besuchte zudem Einrichtungen wie das Mitsubishi Research Institute (MRI), um den Bedarf an japanischer Strominfrastruktur und Energieausrüstung zu untersuchen.

Ab dem 9. September richtete die Korea Trade-Investment Promotion Agency auf der „Smart Energy Week 2026" einen Korea-Pavillon ein und organisierte Einzelgespräche für Geschäftskontakte. Rund 50 Einkaufsunternehmen, darunter japanische Energieunternehmen wie Toshiba und Hitachi sowie große Generalunternehmer, waren vor Ort, um mit den koreanischen Ausstellern über Ausrüstungsbeschaffung und Möglichkeiten der Lieferkettenzusammenarbeit zu sprechen.

Die japanische Regierung strebt mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 an, ab 2024 innerhalb von 10 Jahren grüne Investitionen in Höhe von insgesamt etwa 150 Billionen Yen voranzutreiben. Die Korea Trade-Investment Promotion Agency ist der Ansicht, dass mit der Ausweitung der Investitionen Japans in neue Energieanlagen, der Umstrukturierung bestehender Lieferketten und dem durch den Ausbau von Rechenzentren steigenden Strombedarf auch die Nachfrage Japans nach einer stabilen Lieferkette im Bereich Elektrizitätsausrüstung und Energieinfrastruktur zunimmt.

Park Yong-min, Leiter der Japan-Regionalzentrale der Korea Trade-Investment Promotion Agency, erklärte, dass die japanische Regierung mit ihrer GX- und AX-Politik lokale Unternehmen dazu bewege, ihre eher konservative Lieferkettenstrategie anzupassen. Die Korea Trade-Investment Promotion Agency werde die bei diesen Gesprächen ermittelten Bedarfe weiterverfolgen und koreanische Material-, Komponenten- und Ausrüstungshersteller dabei unterstützen, auf dem japanischen Markt konkrete Kooperationsergebnisse zu erzielen.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com