Irplast aus Italien nimmt Hochleistungs-BOPP-Folienproduktionslinie mit 30.000 Tonnen/Jahr in Betrieb
de.wedoany.com-Bericht: Der italienische Folienhersteller Irplast, Teil der TOPPAN-Gruppe, hat am Standort Atessa die feierliche Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Hochleistungs-BOPP-Folien (biaxial orientiertes Polypropylen) mit synchroner biaxialer Strecktechnologie begangen. Nach der Inbetriebnahme dieser Linie wird die Gesamtversorgungskapazität des Standorts Atessa für Hochleistungs-BOPP-Folien etwa 30.000 Tonnen pro Jahr erreichen.

Die neue Linie nutzt die von Brückner Maschinenbau aus Deutschland gelieferte LISIM-Synchron-Biaxialstreckanlage. Irplast setzt die LISIM-Technologie bereits seit einiger Zeit am Standort Atessa ein; die zusätzliche Produktionslinie wird die Fertigungskapazität für BOPP-Folien mit hoher Hitzebeständigkeit, hoher mechanischer Festigkeit und hoher Transparenz weiter ausbauen, die hauptsächlich für recycelbare Monomaterial-Verpackungsstrukturen aus Polypropylen bestimmt sind.
Den von TOPPAN veröffentlichten Informationen zufolge können diese BOPP-Folien als Außenträgermaterial für umweltfreundliche Verpackungen dienen und in Kombination mit Materialien wie Polypropylen-Barrierefolien eine Monomaterial-Verpackungsstruktur bilden, wodurch der Einsatz von Aluminiumfolie und anderen Materialien in herkömmlichen Mehrschichtverbundverpackungen reduziert wird. Die betreffenden Produkte richten sich vor allem an Anwendungen in den Bereichen Lebensmittel, Körperpflege und andere flexible Verpackungen und erfüllen die Anforderungen der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen.
Die neue Produktionslinie ist Teil des industriellen Investitionsprogramms von Irplast in den vergangenen Jahren. Öffentlich zugänglichen Informationen zufolge hat das Unternehmen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Produktionsstandorts Atessa, der Modernisierung von Anlagen und der Erschließung internationaler Märkte ein Investitionsprogramm mit einem Gesamtvolumen von über 60 Millionen Euro aufgelegt, wobei die neue BOPP-Produktionslinie eines der Kernprojekte darstellt.
Irplast betreibt derzeit drei Produktionsstandorte in Italien, davon einen in Empoli und zwei in Atessa. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 102 Millionen Euro; rund 75 % der Produkte werden in über 70 Länder und Regionen exportiert. Im Jahr 2025 wurde Irplast in die japanische TOPPAN-Gruppe eingegliedert und fungiert nun als wichtige Produktionsplattform für deren europäisches Engagement bei Hochleistungsfolien und nachhaltigen Verpackungsmaterialien.












