HMM aus Südkorea erwirbt 2 Containerschiffe mit 1956 TEU und stockt Asien-Regionalrouten auf

2026-09-18 18:16
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de.wedoany.com-Bericht: Am 17. September gab die südkoreanische Containerreederei HMM bekannt, dass sie ihre Kapazität auf den Asien-Regionalrouten weiter ausbauen wird. Das Unternehmen hat kürzlich vom chinesischen Reedereieigentümer Baozhou Shipping 2 neu gebaute Weiterverkaufs-Containerschiffe mit 1956 TEU erworben, die die Namen HMM Milestone und HMM Harmony erhalten. Die Ablieferung von der Werft Zhejiang Tenglong Shipbuilding ist für Oktober 2026 bzw. Januar 2027 geplant; anschließend sollen sie auf Asien-Regionalrouten eingesetzt werden.

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Neben den beiden genannten Schiffen hat HMM bereits zuvor seine Zubringer- und Regionalflotte kontinuierlich erweitert. Im April dieses Jahres gab das Unternehmen bekannt, dass es innerhalb der vergangenen 6 Monate 24 Zubringerschiffe gesichert habe, darunter 10 bei der südkoreanischen Hyundai Heavy Industries bestellte Containerschiffe mit 2800 TEU, 2 am Markt erworbene Schiffe mit etwa 1900 TEU sowie 12 im Oktober 2025 bestellte Schiffe mit 1800–2700 TEU. Die zusätzlichen Schiffe sollen den Aufbau des „Hub-and-Spoke“-Netzwerks des Unternehmens unterstützen.

HMM verstärkt derzeit die regionalen Routenverbindungen zwischen Südkorea, China, Vietnam und Thailand. Der bestehende Vietnam Thailand Service des Unternehmens läuft Busan, Gwangyang, Hongkong, Ho-Chi-Minh-Stadt, Laem Chabang, Bangkok und Xiamen an und deckt damit direkt die Frachtströme Südkorea–Vietnam–Thailand sowie Thailand–Südchina–Südkorea ab.

Anfang 2026 hat HMM außerdem den Korea-Vietnam Express wieder aufgenommen und den Korea-Indonesia Service gestartet. Ersterer setzt 4 Schiffe der 1800-TEU-Klasse ein und läuft Busan, Shanghai, Ningbo, Ho-Chi-Minh-Stadt, Sihanoukville, Laem Chabang und Singapur an; letzterer setzt 4 Schiffe der 2400-TEU-Klasse ein und verbindet Incheon, Busan, Shanghai, Ningbo, Jakarta und Surabaya.

Mit diesem weiteren Ausbau der Asien-Regionalrouten reagiert HMM auf die Veränderungen der Fertigungs- und Handelsströme in Südostasien. Der Hafen Laem Chabang in Thailand erreichte 2025 ein Containervolumen von etwa 10,15 Mio. TEU, ein Plus von 7 % im Jahresvergleich; die thailändische Regierung plant zudem, die jährliche Umschlagkapazität des Hafens von 11 Mio. TEU auf 18 Mio. TEU zu erhöhen. Gleichzeitig bauen chinesische Fertigungsunternehmen ihre Produktionskapazitäten in Thailand und anderen südostasiatischen Ländern kontinuierlich aus, was die Nachfrage nach Transporten von Komponenten, Rohstoffen und Fertigprodukten zwischen China, Südkorea, Vietnam und Thailand erhöht.

HMM erklärte, die Stärkung des asiatischen Regionalmarkts sei Teil seiner mittel- und langfristigen Netzwerkstrategie; das Unternehmen wolle durch die Verknüpfung von Regionalzubringern mit globalen Hauptlinien seine Fähigkeit zur Sammlung und Verteilung regionaler Frachtströme erweitern.

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