Am 23. Juli gründeten der französische Anlagenbauer Manitou Group und das chinesische Industriefahrzeugunternehmen Hangcha Group ein Joint Venture zum Bau einer Lithium-Ionen-Batteriefabrik im nordfranzösischen Le Mans. Ziel der Fabrik ist die Produktion fortschrittlicher Batterielösungen, die den Umstieg von Blei-Säure-Batterien auf langlebigere Lithium-Ionen-Batterien für Industriefahrzeuge erleichtern. Die kürzlich angekündigte Kooperation steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die europäischen Wettbewerbsbehörden.

Der Plan zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Energielösungen in industriellen Anwendungen zu decken. Das neue Werk wird Hangchas Expertise in der Lithiumbatterietechnologie nutzen, um die Leistung von Antriebssystemen für Elektrofahrzeuge zu verbessern. Zhao Limin, Vorsitzender der Hangcha Group, sagte: „Wir werden auf Hangchas Kerntechnologie und Fertigungsvorteile bei Lithiumbatterielösungen setzen, um gemeinsam die Lösungsmöglichkeiten für Antriebssysteme für Industriefahrzeuge mit neuer Energie zu verbessern.“ Diese Zusammenarbeit steht im Einklang mit Manitous Ziel, bis 2030 28 % seines Fahrzeugabsatzes mit Elektrofahrzeugen zu erzielen, und spiegelt Manitous Engagement für nachhaltige Innovationen wider.
Das in Le Mans gelegene Werk wird sich auf die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien konzentrieren, die eine höhere Haltbarkeit und Effizienz als herkömmliche Blei-Säure-Batterien aufweisen. Die Modernisierung soll die Fahrzeuglebensdauer verlängern und den Wartungsaufwand reduzieren. Davon profitieren Anwender und unterstützende Branchen, die auf Elektrostapler und andere Geräte angewiesen sind. Das Joint Venture kombiniert die Marktposition von Manitou in Europa mit den fortschrittlichen Fertigungskapazitäten von Hangcha, um Synergien zu schaffen und die Verfügbarkeit umweltfreundlicher Antriebslösungen zu erhöhen.
Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Förderung sauberer Energie für Nutzfahrzeuge und zielt darauf ab, die Nachfrage nach zuverlässigen und nachhaltigen Batteriesystemen zu decken. Mit der Errichtung einer Fabrik in Frankreich wollen beide Parteien den regionalen Bedarf decken und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und technologischer Entwicklung zur lokalen Wirtschaft beitragen. Das Projekt steht zudem im Einklang mit dem allgemeinen Branchentrend zur Elektrifizierung und zur Reduzierung der Umweltbelastung.
Das Joint Venture, das noch der behördlichen Genehmigung bedarf, soll die Position beider Unternehmen auf dem globalen Markt für elektrische Nutzfahrzeuge stärken. Die Zusammenarbeit spiegelt ihre gemeinsame Innovationsvision wider und zielt darauf ab, ihr Know-how zu bündeln, um hochwertige und nachhaltige Lösungen zu liefern. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wird das Werk Le Mans voraussichtlich eine Schlüsselrolle bei der branchenübergreifenden Umstellung auf ein sauberes Energiesystem spielen.









