Novo Nordisk mit Sammelklage wegen Wegovy-Umsatzprognose konfrontiert
2025-08-05 17:26
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Der dänische Pharmariese Novo Nordisk sieht sich in den USA einer Sammelklage gegenüber. Der Konzern wirft dem Konzern vor, Investoren über seine Prognosen für das Adipositas-Medikament Wegovy in die Irre geführt zu haben. Die Klage, die am Freitag vor einem Bundesgericht in New Jersey eingereicht wurde, betrifft Tausende von Anlegern, die zwischen dem 7. Mai und dem 28. Juli 2025 Aktien des Unternehmens gekauft haben.

Letzte Woche verzeichnete Novo Nordisk einen Marktwertverlust von 70 Milliarden Dollar an einem einzigen Tag, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für 2025 gesenkt hatte. Als Gründe für die Prognoseanpassung nannte das Unternehmen den fortgesetzten Einsatz der Kombinationsvariante von Semaglutid, den zunehmenden Wettbewerb auf dem Markt und ein langsamer als erwartetes Marktwachstum. Im Jahr 2022 erlaubte die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA aufgrund von Lieferengpässen vorübergehend den Verkauf einer günstigeren Kombinationsvariante von Wegovy, strich diese aber erst im Februar dieses Jahres von der Liste der knappen Medikamente.

Im Juni kündigte Novo Nordisk die Partnerschaft mit dem Telemedizinunternehmen Hims & Hers und warf dem Unternehmen vor, Generika unzulässig zu vermarkten. Hims-CEO Andrew Dudum entgegnete, Novo Nordisk erhebe wettbewerbswidrige Behauptungen. Unternehmensvertreter und die Anwälte der Kläger reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach Stellungnahmen.

 

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