Alcoa arbeitet mit dem japanischen Handelshaus Sojitz Corporation und der Japan Organisation of Metals and Energy (JOGMEC) zusammen, um die Galliumproduktion in Westaustralien (WA) zu bewerten.

Alcoas australische Tochtergesellschaft hat eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung mit Japan Australia Gallium (JAGA) geschlossen, einem Joint Venture zwischen Sojitz und der Japan Oil and Gas Corporation (JOGMEC). Die beiden Unternehmen prüfen derzeit die Machbarkeit der Galliumproduktion in einer Alcoa-Aluminiumoxidraffinerie in Westaustralien.
Alcoa Australia arbeitet mit JAGA zusammen, um die globale Versorgung mit Gallium zu diversifizieren. Gallium wird derzeit sowohl von Australien als auch von den USA als kritisches Mineral eingestuft und gilt in Japan als eines von 35 für die nationale Sicherheit wesentlichen Mineralien.
Elsabe Muller, Präsidentin von Alcoa Australien, sagte: „Diese Gelegenheit schafft zusätzlichen Wert für unser bestehendes Geschäft und stellt erneut Alcoas langfristige Fähigkeiten in der Mineralverarbeitung unter Beweis, die für die Unterstützung staatlicher, nationaler und globaler Technologie- und Verteidigungsziele von entscheidender Bedeutung sind. Wir begrüßen die Zusammenarbeit mit den JAGA-Partnern, einschließlich Sojitz, das als Abnahmekunde für dieses Projekt über enge Verbindungen zu Midstream-Galliumraffinerien und -herstellern verfügt.“
Osamu Matsuura, Chief Operating Officer der Metal Resources & Recycling-Abteilung von Sojitz, betonte die Bedeutung des Projekts und sagte, es „hat das Potenzial, eine Versorgungsoption für die japanische Halbleiterproduktion zu schaffen, die für die weltweite Weiterverarbeitung und Fertigung von entscheidender Bedeutung ist.“
Die Partner streben eine endgültige Investitionsentscheidung bis Ende 2025 an. Der Produktionsstart ist für 2026 geplant. Dies steht jedoch unter dem Vorbehalt weiterer kommerzieller Vereinbarungen und behördlicher Genehmigungen. Alcoa geht davon aus, dass das Joint Venture keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzlage oder das Betriebsergebnis haben wird.
Laut Bloomberg hat Alcoa seine Wachstumsprojekte in Kanada im vergangenen Monat aufgrund der Auswirkungen der US-Zölle ausgesetzt. Das Unternehmen erwägt derzeit, Unterstützung von der kanadischen Regierung zu beantragen, um sein Aluminiumgeschäft in Quebec aufrechtzuerhalten.









