GIC startet Forschung zur direkten Umwandlung von Abfall in Chemikalien
2025-10-05 08:08
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Am 23. September gab die Global Impact Coalition (GIC), eine von CEOs großer Chemiekonzerne geführte Organisation, die sich für die Förderung zirkulärer, emissionsfreier Prozesse in der chemischen Wertschöpfungskette einsetzt, den Start eines gemeinsamen Forschungsprojekts bekannt, um Synergien zwischen traditionellen chemischen Prozessen und neuen Technologien zur Umwandlung von Abfall in Chemikalien zu untersuchen. Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich und fünf GIC-Mitgliedsunternehmen – BASF, Clariant, Covestro, LyondellBasell Industries und Suez – werden an dem Projekt teilnehmen.

GIC fügte hinzu, dass sich die Zusammenarbeit auf eine nachhaltigere direkte Umwandlung von Abfällen in Chemikalien konzentrieren werde. GIC betonte, dass die Direktumwandlungstechnologie große Zukunftsaussichten habe. Sie könne komplexe Abfallströme durch Vergasung in hochwertige C2+-Verbindungen umwandeln. Diese Verbindungen sind wichtige Bausteine für die Herstellung von Produkten wie berührungsempfindlichen Kunststoffen, Reinigungsmitteln, Beschichtungen und Textilien. GIC erklärte weiter: „Im Vergleich zu fossilen Rohstoffen hat dieses Verfahren das Potenzial, eine emissionsärmere und kostengünstigere Alternative zu werden. Dadurch wird nicht nur die Abhängigkeit von Rohstoffen verringert, sondern auch der Treibhausgasausstoß in chemischen Produktionsprozessen reduziert.“

Laut GIC werden Forscher der ETH Zürich ökologische und technisch-ökonomische Bewertungen des Direktumwandlungsprozesses durchführen. Die Ergebnisse dieser Studien sollen dazu beitragen, die Machbarkeit des Proof-of-Concept zu bewerten und die Umsetzungsbedingungen für mögliche zukünftige Pilotprojekte zu definieren. André Badot, Leiter des Departements für Energie- und Prozesssystemtechnik der ETH Zürich, sagte: „Die chemische Industrie muss von fossilen Rohstoffen auf erneuerbare und zirkuläre Kohlenstoffquellen umsteigen. Durch die Zusammenarbeit mit GIC bei der Forschung zur Direktumwandlungstechnologie erforschen wir, wie Abfälle in wichtige Chemikalien umgewandelt werden können.“

Die Zusammenarbeit wird sich auch mit wichtigen wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen im Prozess der Abfallverwertung befassen, darunter der Behandlung heterogener Abfälle und der Integration neuer Rohstoffe in bestehende chemische Wertschöpfungsketten.

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