Saudi Aramco erweitert aktiv seine LNG-Aktivitäten in den USA. Am 14. November 2025 wird das Unternehmen zwei LNG-Lieferverträge mit dem australischen Unternehmen Woodside Energy unterzeichnen.

Saudi Aramco stärkt seine strategische Präsenz im US-amerikanischen LNG-Sektor. Der globale Ölkonzern plant, seinen Einfluss auf dem LNG-Markt durch diverse Partnerschaften auszubauen. Da die US-amerikanische LNG-Produktionskapazität in den kommenden Jahren voraussichtlich deutlich steigen wird, hat Saudi Aramco bereits Partnerschaften mit mehreren US-Unternehmen, darunter NextDecade, geschlossen.
Der Präsident und CEO von Saudi Aramco, Amin Nasser, erklärte auf einer kürzlich stattgefundenen Geschäftskonferenz: „Das Unternehmen plant, sein Ziel einer jährlichen LNG-Produktionskapazität von 20 Millionen Tonnen zu erreichen, wovon sich derzeit 4,5 Millionen Tonnen im Bau befinden.“ Dieser strategische Plan unterstreicht das langfristige Engagement von Saudi Aramco im LNG-Geschäft.
Branchenkreisen zufolge könnte Saudi Aramco sich durch sein LNG-Projekt in Cameron, Louisiana, jährlich rund 2 Millionen Tonnen LNG sichern. Das Unternehmen erwägt unterdessen eine Investition in Woodside Energys 17,5 Milliarden US-Dollar teures LNG-Projekt in Louisiana und plant den Abschluss eines Abnahmevertrags über 2 Millionen Tonnen pro Jahr.
Beteiligte Unternehmen bleiben zurückhaltend. Saudi Aramco lehnte eine Stellungnahme zu konkreten Transaktionen ab, während Woodside Energy auf eine bereits getroffene Sondierungsvereinbarung zwischen den beiden Unternehmen verwies. Diese Kooperationen werden Commonwealth LNG beim Bau seines Projekts mit einer Kapazität von 9,5 Millionen Tonnen pro Jahr unterstützen. Das Unternehmen plant, bis Ende des Jahres eine endgültige Investitionsentscheidung zu treffen.
Da Woodsides Projekt mit einer Kapazität von 16,5 Millionen Tonnen pro Jahr voraussichtlich 2029 in Betrieb gehen soll, wird der Ausbau der LNG-Infrastruktur entlang der US-Golfküste weiter voranschreiten.









