Saudi Aramco gab kürzlich bekannt, dass das Unternehmen während des Besuchs des saudischen Kronprinzen in Washington 17 Vorabkommen mit US-Unternehmen unterzeichnet hat. Das Gesamtvolumen der Abkommen könnte 30 Milliarden US-Dollar übersteigen. Die Abkommen umfassen verschiedene Bereiche, darunter Flüssigerdgas (LNG), Finanzdienstleistungen, die Herstellung fortschrittlicher Materialien und Beschaffungsdienstleistungen.

Während der Gespräche betonten saudische und US-amerikanische Vertreter die Bedeutung der Stärkung der bilateralen Investitions- und Finanzbeziehungen. Saudi-Aramco-CEO Amin Nasser erklärte in einer Pressemitteilung: „Wir erwarten, dass die heute bekannt gegebenen Absichtserklärungen und Abkommen im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar als Grundlage für weitere Fortschritte dienen und die Zusammenarbeit zwischen Saudi Aramco und US-Unternehmen stärken werden.“ Diese Abkommen setzen die Kooperationsabsichten fort, die während des Besuchs des US-Präsidenten in der Golfregion im Mai dieses Jahres geäußert wurden. Damals unterzeichnete Saudi Aramco 34 Vorabkommen mit einem potenziellen Volumen von rund 90 Milliarden US-Dollar.
Im Energiesektor baut Saudi Aramco sein LNG-Geschäft aktiv aus, insbesondere auf dem US-Markt. Zu den unterzeichneten Vereinbarungen gehören eine mögliche Zusammenarbeit mit MidOcean Energy beim LNG-Projekt Lake Charles sowie eine Vereinbarung mit Commonwealth LNG für ein LNG-Projekt in Louisiana. Saudi Aramco gab außerdem neue Partnerschaften mit Energieunternehmen wie Baker Hughes bekannt und stärkt damit seinen Einfluss im globalen Energiesektor weiter.









