Spanien startet Bau eines Testzentrums für Kernfusionsmaterial – Ferrovial führt IFMIF-DONES-Projekt an
2026-01-15 09:36
Merken

Ein Konsortium unter Führung des spanischen Infrastrukturgiganten Ferrovial, bestehend aus FCC Construction und dem lokalen Bauunternehmen Añil, hat die Federführung für den Rahmenvertrag zur Planung und Errichtung des experimentellen IFMIF-DONES-Zentrums (International Fusion Materials Irradiation Facility – Demo Oriented Neutron Source) erhalten. Die in Granada, Spanien, gelegene Anlage ist eines der ehrgeizigsten Forschungsprojekte Europas. Sie wird mit zwei Teilchenbeschleunigern ausgestattet sein, um den Neutronenfluss im Inneren eines Fusionsreaktors zu simulieren und so das Verhalten von Materialien unter Fusionsbedingungen zu testen, wodurch die Entwicklung der Fusionsenergietechnologie vorangetrieben wird.

Gemäß der Vereinbarung wird Ferrovial die Arbeiten der ersten Projektphase verantworten, die ein Budget von 174 Millionen Euro umfasst und hauptsächlich die Planung und den Bau der Kerngrundinfrastruktur für die experimentelle Nuklearanlage abdeckt. Das Hauptgebäude soll voraussichtlich Ende 2029 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Nach seiner Fertigstellung wird IFMIF-DONES die weltweit einzige wissenschaftliche Einrichtung seiner Art sein, die die Neutronenbestrahlungsbedingungen in einem Fusionsreaktor präzise reproduzieren und damit eine entscheidende experimentelle Plattform für die Entwicklung von Fusionsmaterialien bieten kann.

Dieses Projekt festigt die internationale Führungsposition von Ferrovial im Bereich der großen Infrastrukturprojekte für die Fusionsforschung weiter. Das Unternehmen ist seit 13 Jahren ununterbrochen an ITER beteiligt, dem derzeit im Bau befindlichen weltweit größten Fusionsenergieprojekt in Frankreich, und hat seit 2012 insgesamt acht damit verbundene Verträge erhalten, wodurch es zum am stärksten involvierten Unternehmen wurde.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com