Deutschlands RWE plant jährliche LNG-Importe in Millionenhöhe aus den VAE und Zusammenarbeit bei Speicherprojekten
2026-02-07 14:46
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Das deutsche Energieunternehmen RWE hat am Freitag eine Absichtserklärung mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) der Vereinigten Arabischen Emirate unterzeichnet. Beide Seiten vereinbarten, die Möglichkeit zu prüfen, in den kommenden zehn Jahren jährlich bis zu einer Million Tonnen Flüssigerdgas (LNG) aus den VAE zu importieren. Nach Schätzungen der Nachrichtenagentur AFP entspricht diese Importmenge etwa 1,7 % des für 2025 prognostizierten deutschen Erdgasverbrauchs.

RWE-Chef Markus Krebber erklärte: „Mit neuen LNG-Liefervereinbarungen stärken wir die Versorgungssicherheit in Deutschland und ganz Europa.“ Die Absichtserklärung fällt in die Zeit des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in der Golfregion. Vor seiner Abreise hatte Merz darauf hingewiesen, dass die Region dazu beitragen könne, die Lieferketten Deutschlands für Öl und Erdgas zu diversifizieren.

In den letzten Jahren hat Deutschland seine Erdgasimportquellen angepasst. Zuvor hatte das Land die LNG-Importe aus dem Nahen Osten und den USA erhöht. Analysen zufolge arbeitet Deutschland daran, seine Energieversorgungsquellen weiter zu diversifizieren, um die Abhängigkeit von einzelnen Regionen zu verringern. Die LNG-Zusammenarbeit mit den VAE ist ein Schritt in diesem Prozess.

Gleichzeitig unterzeichnete RWE eine weitere Absichtserklärung mit dem erneuerbaren Energieunternehmen Masdar aus den VAE. Beide Seiten werden prüfen, bis 2030 Batteriespeichersysteme mit einer Leistung von bis zu einem Gigawatt auf bestehenden RWE-Standorten in Deutschland zu errichten, mit der Möglichkeit, bis 2035 ein weiteres Gigawatt hinzuzufügen. Batteriespeichertechnologie spielt eine wichtige Rolle für die Energiewende, da sie Strom aus intermittierenden erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarenergie speichern kann.

Mit dieser Reihe von Vereinbarungen sucht das deutsche Energieunternehmen RWE nicht nur nach neuen Quellen für die LNG-Versorgung, sondern geht auch internationale Kooperationen im Speicherbereich ein, um den Übergang zu einem nachhaltigeren Energiesystem zu unterstützen.

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