SolarAfrica hat eine Finanzierung in Höhe von 1,5 Milliarden Rand (ca. 93,9 Millionen US-Dollar) für den Bau des 114-Megawatt-Solarprojekts SunCentral 2 in der südafrikanischen Provinz Nordkap gesichert. Die Mittel stammen von der Rand Merchant Bank und der Corporate- und Investmentbanking-Sparte der Investec Bank. Das Projekt soll voraussichtlich 2026 erstmals ans Stromnetz angeschlossen werden.
Das SunCentral 2-Solarprojekt ist Teil von SolarAfricas Programm für erneuerbare Energien im Versorgungsmaßstab. Es zielt darauf ab, Strom über das Übertragungsnetz flexibel zu verteilen, sodass Nutzer saubere Energie beziehen können, ohne anfängliche Kapitalinvestitionen in Solaranlagen vor Ort tätigen zu müssen. Es handelt sich um die zweite Anlage der SunCentral-Serie, nachdem die erste 114-MW-Anlage SunCentral 1 Ende 2024 fertiggestellt wurde. Nach Fertigstellung der geplanten Anlage SunCentral 3 wird die Gesamtleistung der Serie 342 Megawatt betragen. Das langfristige Ziel für SunCentral ist eine Kapazität von 1 Gigawatt, was es zu einem der größten Solarprojekte Südafrikas mit Fokus auf bilaterale Stromabnahmeverträge machen würde.
David McDonald, CEO von SolarAfrica, erklärte: „Unternehmen benötigen verlässlichen Strom – sauber, wirtschaftlich und stabil – und genau dafür bauen wir SunCentral. Es ist ermutigend zu sehen, dass unsere Investitionspartner Vertrauen in unsere nächste Phase der Projektumsetzung haben.“ Er fügte hinzu, dass SunCentral eine langfristige Infrastrukturinvestition sei, die Unternehmen helfe, Kosten zu kontrollieren, Emissionen zu reduzieren und ihre Abhängigkeit von Preisschwankungen des öffentlichen Stromversorgers zu verringern.
Neben der Stromversorgung wird das SunCentral 2-Solarprojekt das Gemeinschaftsförderprogramm von SunCentral 1 fortsetzen, mit Schwerpunkten auf Beschäftigungsmöglichkeiten, Bildung, lokaler Beschaffung und Kompetenzentwicklung, um in Zusammenarbeit mit dem Hauptauftragnehmer die regionale Wirtschaftstätigkeit anzukurbeln. SolarAfrica entwickelt landesweit Übertragungsprojekte mit einer Gesamtkapazität von 3 Gigawatt. Für jedes SunCentral-Projekt sind Mittel für den Bau einer Hauptübertragungsstation vorgesehen, die für eine Übertragungskapazität von 2 Gigawatt ausgelegt ist. Diese soll die Netzstabilität erhöhen und die künftige Integration erneuerbarer Energien unterstützen.
McDonald erklärte, dieses Modell „gibt die Kontrolle an gewerbliche und industrielle Verbraucher zurück“, sodass sie eine sauberere und zuverlässigere Energieversorgung für ihr Geschäftswachstum planen können.









