KraussMaffei präsentiert innovative Leichtbau- und Additive-Fertigungstechnologien auf der JEC World 2026
2026-02-14 09:02
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KraussMaffei wird vom 10. bis 12. März 2026 auf der JEC World in Paris in Halle 6 eine Reihe innovativer Exponate zeigen. Zu den Schwerpunkten gehören ein Sandwich-Struktur-Unterbodenschutz, ein Automobil-Frontinstrumententräger mit LED-Beleuchtung und die Kunststoff-3D-Drucktechnologie.

Die Ausstellungsstücke umfassen einen Sandwich-Struktur-Unterbodenschutz, einen LED-beleuchteten Frontinstrumententräger für Autos, additiv gefertigte Hochtemperaturbauteile und Hochleistungspolymer-Barren. Das Unternehmen wird auch seinen selbst entwickelten Hochleistungs-Extruder Printcore präsentieren, eine Kernkomponente in Systemen für die additive Fertigung. Durch die Integration von Reaktionstechnik, additiver Fertigung und klassischer Spritzguss-Technologie konzentriert sich KraussMaffei auf die Bereiche Leichtbau und Oberflächenveredelung. Das Unternehmen gibt an, seine Produktionslinien selbst zu entwickeln, um für verschiedene Anwendungen optimierte Systeme bereitzustellen.

Im Bauwesen ersetzt die Pultrusionstechnik zunehmend Stahl für korrosionsbeständige und langlebige Materialien. Beispielsweise liefern im Bereich der Betonverstärkung die von Pultrex-Anlagen – einer Tochtergesellschaft von KraussMaffei – hergestellten Pultrusionsprofile innovative Unterstützung für erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraftanlagen. Diese Bauteile sind leicht, langlebig und können hohe Lasten tragen.

Für Verkleidungsteile von Nutzfahrzeugen kommt die Langfaser-Injektionstechnik (LFI) zum Einsatz, die sich für die Herstellung großflächiger Komponenten eignet. Bei diesem Verfahren werden geschnittene Glasfasern mit Polyurethan getränkt und in der Form zu faserverstärkten Verbundbauteilen gepresst. Diese Methode ermöglicht bei kleineren Serien Kosteneffizienz und vielfältige Oberflächendesigns, wie zum Beispiel Tiefziehfolien oder Kunstleder.

Der Kern des Unterbodenschutzes ist eine LFI-Platte, die mit Glasfaservlies umwickelt, mit einer Polyurethan-Matrix getränkt und zu einem leichten, großformatigen Sandwich-Bauteil mit hoher Torsionssteifigkeit gepresst wird. Dies setzt die Technologie für Elektrofahrzeug-Batteriegehäuse fort, die auf der letzten JEC gezeigt wurde.

Das KraussMaffei-Team entwickelt solche Strukturen mit additiven Fertigungstechnologien, um großformatige, dünnwandige Bauteile effizient im 3D-Druck herzustellen. Prototypen und Funktionsmodelle unterstützen das frühe Design und die Prozessvalidierung. Laut Aussteller ermöglicht dieser Ansatz eine schnelle Geometrieänderung, eine Vorabdimensionierung von Teilen und verkürzte Entwicklungszeiten. Beispielsweise kann die Frontpartie eines Elektrofahrzeugs neu gestaltet werden; das ausgestellte „Kühlergrill 2.0“ ist mit integrierter Radar- und Videotechnik ausgestattet. Die Oberfläche muss robust sein, um Belastungen wie Steinschlag standzuhalten. Das Colorform-Verfahren, bei dem nach dem Spritzgießen eine selbstheilende Polyurethan-Schicht aufgetragen wird, erfüllt diese Anforderungen. KraussMaffei unterstützt dies mit kompletten Fertigungszellen.

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