Die Aachener Maschinenbau GmbH (Amba) hat kürzlich eine Maschine mit integrierter Induktionsheizung vorgestellt, die Drahtdurchmesser bis zu 18 Millimeter verarbeiten kann. Diese Warmumformanlage vereint mehrere Prozessschritte wie Drahtzuführung von der Spule, Richten und Schneiden, Kopfstauchung und Gewinderollen in einem System und bildet so einen kontinuierlichen Produktionsablauf.

Im Bereich der Schraubenkopfformung setzt Amba erstmals Induktionsheiztechnik ein und vollzieht damit den Übergang von der Kalt- zur Warmumformung. Die erste Maschine der neuen Warmumform-Serie kann Befestigungselemente direkt aus Draht mit Längen zwischen 160 und 1500 Millimetern und einem maximalen Durchmesser von 18 Millimetern herstellen. Diese Verbesserung löst das Problem der extrem hohen Kräfte, die für die Formung großer Kopfvolumina benötigt werden, und steigert die Verarbeitungskapazität.
Die Maschine dient hauptsächlich zur Herstellung von Vierkantschrauben für den Energieübertragungsbereich in Stückzahlen von Millionen. Durch diese Innovation konnte ein Kunde erfolgreich zwei alte Tandem-Anlagen ersetzen, wodurch manuelle Be- und Entladung sowie der Transport von Teilen entfallen und die Produktionseffizienz gesteigert wird. Das vollständig geschlossene Gehäuse der Maschine reduziert die Geräuschemissionen effektiv und kann Emulsionsdämpfe absaugen, was die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöht. Diese Konstruktion ermöglicht es der Warmumformanlage, gemäß CE-Norm zu betreiben und gewährleistet so Betriebszuverlässigkeit und Konformität.









