Der US-Präsident und der australische Premierminister gaben diese Woche in Washington ein Kooperationsabkommen im Bereich kritischer Mineralien bekannt. Dieses Abkommen soll die Erschließung strategischer Ressourcen wie Seltene Erden und Gallium in beiden Ländern unterstützen. Das Abkommen, das während der Internationalen Bergbau- und Ressourcenkonferenz in Sydney angekündigt wurde, erregte sofort die Aufmerksamkeit der Branche.
Während des Gipfeltreffens des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) in Kuala Lumpur unterzeichneten die Vereinigten Staaten eine Reihe von Handelsabkommen und Abkommen über kritische Mineralien mit Malaysia, Kambodscha, Thailand und Vietnam. Diese Abkommen zielen darauf ab, das Handelsgleichgewicht zu fördern und die Lieferkette für kritische Mineralien zu diversifizieren.
Kanada und Deutschland haben am 26. August eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich kritischer Mineralien und Energie unterzeichnet. Dies ist Teil der Bemühungen Kanadas, die Beziehungen zu seinen europäischen Verbündeten zu stärken und seine Lieferketten zu diversifizieren, da die Nachfrage nach Materialien für Elektrofahrzeuge und moderne Technologien weiter steigt.
Am 21. Juli gab die chinesische Atomenergiebehörde bekannt, dass im Tarim-Becken in Xinjiang die weltweit tiefste Sandstein-Uranmineralisierung in einer Tiefe von 1.820 Metern entdeckt wurde. Dieser Durchbruch brach den Weltrekord für die Entdeckung ähnlicher Mineralvorkommen und demonstrierte Chinas hohes Niveau auf dem Gebiet der Uran-Exploration in tiefen Lagerstätten.
Der argentinische Präsident Mille und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich auf die Unterzeichnung einer strategischen Allianz geeinigt. Im Rahmen dieser Allianz werden beide Seiten zusammenarbeiten, um die Finanzierung und Investition in wichtige Mineralien wie Kupfer und Lithium zu fördern und gleichzeitig das argentinische Atomenergieprogramm voranzutreiben.