Ein Forschungsteam der National University of Singapore hat eine neuartige Solarzelle entwickelt, die bei hohen Temperaturen eine deutlich verbesserte Stabilität beibehält und gleichzeitig einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Die Studie zeigt, dass diese Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle nach 1200 Stunden Dauerbetrieb bei 65 Grad Celsius über 96 % ihrer ursprünglichen Leistung beibehält.

Das Forschungsteam entdeckte, dass die ultradünne Molekülschicht, die Perowskit und Silizium in herkömmlichen Zellen verbindet, bei hohen Temperaturen eine Schwachstelle darstellt. Assistenzprofessor So-Min Park, der Leiter der Studie, erklärte: „Wir haben uns darauf konzentriert, das schwächste Glied zu stärken – die ultradünne Molekülschicht zwischen den beiden Materialien.“ Durch die Entwicklung einer neuartigen vernetzten Molekülschicht erreicht diese Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle eine robustere Verbindung zwischen den Schichten.
Unabhängige Tests bestätigten einen Wirkungsgrad von 33,6 % für diese Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle. Das Forschungsteam plant, einen Prototyp unter realen tropischen Bedingungen zu testen und die Forschung zur modularen Skalierung voranzutreiben. Dieser Durchbruch eröffnet einen neuen technologischen Weg zur Verbesserung der kommerziellen Rentabilität von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen.
Weitere Informationen: Boxue Zhang et al., „Cross-linked molecular contacts for stable operation of perovskite/silicon tandem solar cells“, *Science* (2025). Zeitschrifteninformationen: *Science*













