Die neuseeländische Non-Profit-Organisation Eyesea hat kürzlich die neueste Version ihrer Anwendung zur Verschmutzungsüberwachung und -meldung veröffentlicht. Die App nutzt integrierte Satellitenspektraltechnologie, um Ölverschmutzungen und Plastikmüll zu erkennen und zu analysieren. Graeme Somerville-Ryan, Gründer von Eyesea, erklärte: „Diese Veröffentlichung markiert einen wichtigen Fortschritt in unserem Verständnis und unserer Reaktion auf Meeresverschmutzung. Unser Ziel ist es, eine globale Gemeinschaft aufzubauen, in der Seeleute, Küstenbeobachter, Unternehmen und die Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um ein gemeinsames und transparentes Bild der Meeresgesundheit zu schaffen.“
Die Anwendung ermöglicht es Seeleuten, Hafenbetreibern und Küstenbeobachtern, Verschmutzungen in Echtzeit auf Crowdsourcing-Basis zu dokumentieren und die Daten zu einer globalen Datenbank beizutragen. Integrierte Computervision-Modelle können die Art der Schadstoffe identifizieren und ihr Gewicht schätzen. Die Einführung der Satellitenspektraltechnologie ermöglicht es Eyesea, Ölverschmutzungen und Plastikmüll effektiver zu erkennen und zu analysieren und so eine präzise Überwachung über größere Gebiete hinweg zu erreichen.
Marius Suteu, Chief Technology Officer von Eyesea, betonte: „Wir haben uns von einem einfachen Meldewerkzeug zu einer intelligenten Plattform entwickelt, die menschliche Beobachtungen, maschinelle Lernmodelle und Satellitenspektraltechnologie vereint. Dies hilft, Daten zu validieren, globale Erkenntnisse zu erweitern und sowohl Genauigkeit als auch Abdeckung zu bieten.“ Die integrierten Kartierungstools der App bieten visuelle Unterstützung für Nutzer aus den Bereichen Schifffahrt, Logistik und Umweltschutz, während benutzerdefinierte Dashboards es Einzelpersonen und Organisationen ermöglichen, auf Basis von Verschmutzungsdaten Analysen durchzuführen und Entscheidungen zu treffen.
Zuvor hatte Eyesea mit dem Unternehmen EVI Safety Technology zusammengearbeitet, um ein KI-System zur Erkennung und automatischen Meldung über Bord gegangener Container einzuführen. Mit Hauptsitz in Neuseeland werden die Überwachungsdaten von Eyesea bereits von mehreren Schifffahrtsunternehmen und Hafenverwaltungsbehörden in ihre Umweltmanagementprozesse integriert.














