Das norwegische Unternehmen Ocean Sun hat kürzlich öffentliche Mittel in Höhe von 8 Millionen Norwegischen Kronen (ca. 710.000 Euro) für ein Forschungsprojekt erhalten, das darauf abzielt, die Langzeitleistung und Umweltverträglichkeit seiner schwimmenden Solartechnologie zu verbessern. Das Projekt mit dem Namen „EROS“ (Enhanced Resilience of OS FPV Systems) wird von 2026 bis 2029 durchgeführt und ist Teil des Innovationsprogramms für die Industrie (IPN).
Laut Ocean Sun wird das EROS-Projekt dem Unternehmen verbesserte Bewertungsmethoden zur Analyse des Verhaltens neuer PV-Module in marinen Umgebungen liefern. Dabei werden Umwelteinflüsse wie Wellen, Feuchtigkeit, hoher Salzgehalt und Verschmutzung simuliert und entsprechende Gegenmaßnahmen in Systemdesign und -betrieb umgesetzt. Diese Ergebnisse sollen die zukünftige Produktentwicklung des Unternehmens unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit seiner schwimmenden Solartechnologie in umweltanfälligen Regionen stärken.
Die Forschungsarbeit wird sich auf die Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf PV-Module konzentrieren, einschließlich der Prüfung und Optimierung des automatischen Reinigungssystems von Ocean Sun. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Norwegischen Institut für Energietechnik (IFE) durchgeführt, das akademische Unterstützung in den Bereichen mechanische Modellierung, feuchtigkeitsbedingte Degradationsanalyse und Verschmutzungsforschung leisten wird.
Schwimmende Solarenergie, eine erneuerbare Energietechnologie, die typischerweise in Süßwasserreservoirs oder küstennahen Meeresgebieten installiert wird, ist auf Langzeitzuverlässigkeit für die kommerzielle Anwendung angewiesen. Ocean Sun erklärt, dass die durch das EROS-Projekt gewonnenen Forschungsergebnisse eine wissenschaftliche Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung seiner schwimmenden Solartechnologie bieten und die Betriebsstabilität der Technologie in verschiedenen Gewässerumgebungen erhöhen könnten.









