Uni-Asia-Gruppe platziert erstmals seit über einem Jahrzehnt Neubauauftrag und bestellt Handysize-Massengutfrachter in Japan
2026-03-10 09:12
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Der in Singapur börsennotierte Massengutfrachter-Betreiber Uni-Asia hat kürzlich in Japan einen Bauvertrag für einen Handysize-Massengutfrachter unterzeichnet. Es handelt sich um den ersten Neubauauftrag des Unternehmens seit über einem Jahrzehnt.

Die Uni-Asia-Gruppe gab an, eine Vereinbarung mit einer japanischen Werft zum Bau eines 40.000-DWT-Massengutfrachters getroffen zu haben, dessen Auslieferung für die zweite Hälfte des Jahres 2028 erwartet wird. Das Schiff wird über eine Dual-Fuel-Ready-Fähigkeit verfügen und von der Imabari Shipbuilding Co. auf ihrer Shimanami-Werft gebaut werden. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

Dieser Auftrag ist ein zentraler Bestandteil des Flottenerneuerungsplans der Uni-Asia-Gruppe, der darauf abzielt, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Trockenmassengutmarkt aufrechtzuerhalten. Unternehmensunterlagen weisen darauf hin, dass das neue Schiffsdesign eine Weiterentwicklung bestehender Schiffe darstellt und das Engagement der Gruppe für die Verbesserung der Umweltleistung ihrer Flotte unterstreicht.

Die Uni-Asia-Gruppe ist seit 2007 an der Hauptbörse der Singapore Exchange gelistet und betreibt ihr Massengutgeschäft über ihre in Hongkong ansässige Schifffahrtsabteilung. Derzeit betreibt sie etwa 10 in Japan gebaute Schiffe, die von Handysize- bis Supramax-Schiffen reichen.

Die letzte Neubestellung der Gruppe erfolgte im Jahr 2015. Der damals bestellte Massengutfrachter „Sider Montediprocida“ wurde 2020 in die Flotte aufgenommen und ist noch immer im Einsatz. In den letzten Jahren war Uni-Asia auf dem Gebrauchtschiffmarkt aktiv und hat im Rahmen ihrer kontinuierlichen Flottenerneuerung im vergangenen Jahr zwei Schiffe hinzugefügt und ältere Tonnage veräußert.

Der Neubau wurde nach den Standards der Phase III des Energy Efficiency Design Index (EEDI) der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) entworfen und erfüllt damit zukünftige Anforderungen an Kohlenstoffemissionen. Die Dual-Fuel-Ready-Fähigkeit ermöglicht es, das Schiff in Zukunft für den Betrieb mit Methanol oder Ammoniak umzurüsten, um sich dem Trend zur Dekarbonisierung in der Branche anzupassen. Die Shimanami-Werft, als Teil der Imabari Shipbuilding Group, verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bau von Handysize-Massengutfrachtern und hat bereits ähnliche Schiffstypen für mehrere japanische und internationale Reedereien geliefert.

Die Uni-Asia-Gruppe ist seit vielen Jahren im Trockenmassengutschifffahrtsmarkt tätig und bedient hauptsächlich Kunden auf regionalen asiatischen Routen und im Pazifik. Das Unternehmen koordiniert die Schiffsvercharterung und den Betrieb über seine Schifffahrtsabteilung in Hongkong und unterhält langfristige Partnerschaften mit japanischen Handelshäusern und Handelsunternehmen. Nach der Auslieferung wird das neue Schiff ältere Einheiten in der Flotte ersetzen und so die Altersstruktur und Betriebseffizienz der gesamten Flotte optimieren.

Analysten gehen davon aus, dass die Entscheidung der Uni-Asia-Gruppe, bei einer japanischen Werft zu bestellen, auf die Qualitätskontrolle und pünktliche Lieferfähigkeit der japanischen Schiffbauindustrie zurückzuführen ist. Obwohl die Neubaupreise derzeit hoch sind, sind energiesparende Schiffe mit umweltfreundlichem Design auf dem Chartermarkt bei Mietern beliebter und können höhere Charterraten erzielen. Dieser Schritt hilft der Uni-Asia-Gruppe, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Trockenmassengutschifffahrtsmarkt zu erhalten und den zyklischen Schwankungen der Branche zu begegnen.

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