Der derzeit größte Offshore-Windpark Japans – der Windpark Hibikinada in Kitakyushu – hat vor Kurzem vor der Küste der Stadt Kitakyushu in der Präfektur Fukuoka in der Hibikinada-See offiziell den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Seine Gesamtkapazität beträgt 220 Megawatt. Der Bau des Projekts begann im März 2023. Der letzte große Vestas V174-9,6-Megawatt-Turbinenturm wurde im Herbst 2025 installiert, sodass alle 25 Turbinen nun ans Netz angeschlossen sind und Strom erzeugen.
Das Unternehmen Hibiki Wind Energy, das als Zweckgesellschaft für dieses Projekt fungiert, ist für die Entwicklung und den Betrieb des Windparks verantwortlich. Das Unternehmen wurde von Kyuden Mirai Energy, Kyudenko, Kita Taku Renewable Energy Services, J-Power und Saibu Gas gemeinsam gegründet und erhielt 2017 von der Stadt Kitakyushu die Projektentwicklungsrechte. Diese Kooperationsstruktur bündelt die Ressourcen und Erfahrungen von Energieversorgern, Entwicklern für erneuerbare Energien und Gasunternehmen.
Im Bereich des Ingenieurbaus übernahm die Firma Penta-Ocean Construction die Bauarbeiten für die Fundamente der Windturbinen und die maritimen Tiefbauarbeiten. Der Turbinenhersteller Vestas erhielt 2023 den Auftrag für die Ausrüstung und wird dem Projekt für einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren Betriebsunterstützungsdienste bereitstellen. Solche langfristigen Kooperationsvereinbarungen tragen dazu bei, die Stabilität und Zuverlässigkeit des Windparks während seines Betriebszyklus zu gewährleisten.
Der Bau des Offshore-Windparks Hibikinada in Kitakyushu zielt darauf ab, die reichen Windressourcen in den Gewässern Westjapans zu nutzen und vor dem Hintergrund eines zunehmend dringenden Bedarfs an Energiesicherheit eine stabile Versorgung mit sauberem Strom zu gewährleisten. Das Projekt wird voraussichtlich jährlich eine Menge an erneuerbarer Energie erzeugen, die dem Stromverbrauch mehrerer zehntausend Haushalte entspricht, und so die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern. Gleichzeitig werden die während der Projektentwicklung und des Betriebs gesammelten Erfahrungen – einschließlich der Entwicklung lokaler Lieferketten, der Durchführung maritimer Bauarbeiten und der Wartungsfähigkeiten für große Windturbinen – als Referenz für zukünftige, noch größere Offshore-Windenergieprojekte in Japan dienen.
Die Förderung dieses Offshore-Windprojekts durch die Partner trägt nicht nur dazu bei, die regionale Energiestruktur zu optimieren, sondern verleiht auch Japans Bestrebungen zur Erreichung der Ziele für erneuerbare Energien neuen Schwung.









