de.wedoany.com-Bericht: Am 27. April gab das italienische Unternehmen Webuild bekannt, dass die Arbeiter den Bau der Eisenbahn-Verbindungstunnel in Novi Ligure abgeschlossen haben. Mit dem Durchbruch der letzten Trennwand verbindet die Verbindungsstrecke die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke Genua–Mailand mit der historischen Eisenbahnlinie Genua–Turin.

Dieser Verbindungspunkt ist ein Schlüsselelement des Terzo-Valico-dei-Giovi-Projekts und wurde von einem von Webuild geführten Generalunternehmer im Auftrag der italienischen Eisenbahnnetzgesellschaft (RFI) geliefert, unterstützt von der Ingenieurfirma FS Engineering, die beide zur FS Italiane-Gruppe gehören, unter der Genehmigung des Regierungs-Sonderbeauftragten Calogero Mauceri. Das Eisenbahntunnelprojekt ist eines der vom italienischen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) finanzierten Projekte. Das Designziel besteht darin, die infrastrukturellen Engpässe der historischen Giovi-Strecke zwischen dem Hafen von Genua und Nordwestitalien zu überwinden und die Effizienz und Kapazität der Eisenbahnverbindungen zwischen der Region Ligurien und Piemont zu steigern.
Der Eisenbahntunnel beginnt am Serravalle-Tunnel und besteht aus zwei neu gebauten, eingleisigen Naturtunneln mit einer Gesamtlänge von 1.700 Metern – 723 Meter für den ungeradzahligen Gleistunnel und 987 Meter für den geradzahligen Gleistunnel. Die beiden Tunnel verzweigen sich und verlaufen bis zur historischen Strecke in der Nähe von Novi Ligure, sodass Personen- und Güterzüge in Richtung Turin einfahren und ausfahren können, ohne das städtische Straßennetz oder den bestehenden Eisenbahnverkehr zu beeinträchtigen. Die Baustelle erstreckt sich über fast 7 Hektar und umfasst den Aushub zweier großer unterirdischer Verbindungskammern sowie eines offen verlegten und anschließend überdeckten Tunnelabschnitts, der zur historischen Strecke führt.
Der Bau dieses Eisenbahntunnels erfolgte unter anspruchsvollen Bedingungen: Die Tunnelüberdeckung ist gering, und er verläuft nur wenige Meter von der Eisenbahnlinie Genua–Turin entfernt, die während der Bauarbeiten durchgehend in Betrieb blieb, mit minimalen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs. Der Aushub erfolgte gleichzeitig an vier Arbeitsfronten, ausgestattet mit einem fortschrittlichen Überwachungssystem zur Echtzeitmessung potenzieller Einwirkungen auf die bestehenden Infrastrukturen, in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der italienischen Eisenbahnnetzgesellschaft.
Mit der Fertigstellung des Tunnelaushubs für die Eisenbahn in Novi Ligure ist das Terzo-Valico-dei-Giovi-Projekt einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung einer schnelleren und effizienteren Anbindung der ligurischen Häfen und zur Stärkung der Eisenbahnverbindungen zwischen den wichtigsten Logistikknoten und den Produktionsgebieten Nordwestitaliens vorangekommen.
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