Aral eröffnet fünf Megawatt-Ladestationen an deutschen Autobahnen
2026-03-13 13:40
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Die E-Mobility-Marke Aral pulse des deutschen Energieunternehmens Aral hat kürzlich fünf Megawatt-Ladestationen an deutschen Autobahnen in Betrieb genommen, die Elektro-Lkw schnelles Laden ermöglichen sollen. Die Standorte befinden sich an der A7 in Schwarmstedt, an der A2 bei Hannover, an der A9 in Schnaittach, an der A24 in Rastow sowie an der A10 in Königs Wusterhausen, die voraussichtlich bald in Betrieb gehen wird. Alexander Junge, Leiter der Aral E-Mobility, erklärte: „Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist der Schlüssel zur Dekarbonisierung des Transportsektors. Mit der Einführung der Megawatt-Ladetechnologie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass große Flotten – insbesondere im Fernverkehr – ihre Fahrzeuge zuverlässig, schnell und wirtschaftlich elektrifizieren können.“

Die Megawatt-Ladestationen nutzen Technologie mit einer Leistung von bis zu einem Megawatt und bestehen aus dezentralen Systemen des Herstellers Alpitronic, die sowohl den MCS- als auch den CCS-Ladestandard kombinieren. Jede Station verfügt über bis zu sechs Durchfahrts-Ladeplätze, die einen Elektro-Lkw in etwa 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent laden können. Philipp Senoner, CEO von Alpitronic, betonte: „Eine Ladezeit von nur 30 bis 40 Minuten passt perfekt zu den gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitunterbrechungen und macht Elektro-Lkw im logistischen Alltag sowohl wirtschaftlich als auch praktikabel.“ Das System mit dem Namen „HYC1000“ ist mit aktuellen und künftigen Generationen von Elektro-Lkw kompatibel.

Die Ladestationen sind rund um die Uhr geöffnet und verfügen über Infrastruktur wie Toiletten, Duschen und Aufenthaltsbereiche. Sie sind für Elektro-Lkw zugänglich und Teil eines separaten Lade-Netzwerks für Nutzfahrzeuge, das mit der Aral Fuel & Charge-Tank- und Ladekarte, Karten Dritter sowie gängigen Zahlungskarten genutzt werden kann. Laut Aral bietet das Unternehmen bereits an 30 Standorten ultraschnelle Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw und plant einen weiteren Ausbau der Megawatt-Ladekapazitäten. Diese fünf Standorte werden von der EU im Rahmen des Alternativkraftstoff-Infrastrukturfonds (AFIF) 2024-2025 finanziert, um den Aufbau der europäischen Verkehrsinfrastruktur zu unterstützen.

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