Der deutsche Elektronikkomponentenhersteller Würth Elektronik hat kürzlich den neuen hochpräzisen Differenzdrucksensor WSEN-PDMS vorgestellt. Dieser Sensor wurde für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien entwickelt und bietet eine präzise Drucküberwachungsfunktion.

Der WSEN-PDMS-Differenzdrucksensor verfügt über eine Betriebsgenauigkeit von ±1 mbar und eine 16-Bit-Auflösung und unterstützt einen weiten Spannungsbereich von 3,0 V bis 5,5 V. Er ist mit digitalen I²C- und SPI-Schnittstellen sowie einer analogen Schnittstelle kompatibel und gewährleistet eine nahtlose Verbindung mit verschiedenen Mikrocontrollern und eingebetteten Systemen. Der Sensor ist in zwei Gehäuseversionen erhältlich: eine vertikale Geradnippelversion für den Anschluss von Druckadaptern und eine horizontale Widerhakennippelversion für die einfache Rohrinstallation, was die Flexibilität der Systemintegration erhöht.
Der Differenzdrucksensor kann vollständig kalibrierte Differenzdruckdaten ausgeben und bietet optional eine Temperaturmessfunktion. Er arbeitet stabil in einem Temperaturbereich von -25°C bis +85°C. Durch zusätzliche CRC-Bit-Unterstützung ist die Datenübertragung zuverlässiger, was ihn für anspruchsvolle industrielle Umgebungen geeignet macht.
Der WSEN-PDMS basiert auf dem etablierten WSEN-PDUS-Differenzdrucksensor-Design und erbt dessen robuste Leistung. Er eignet sich für eine Vielzahl von Bereichen wie Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, Filterzustandsüberwachung, Gasleckerkennung, Industrieautomation und medizinische Geräte wie Inhalationsvorrichtungen.
Laut Würth Elektronik ist die WSEN-PDMS-Serie ab Lager verfügbar, unterliegt keiner Mindestbestellmenge und kann für spezifische Anforderungen kundenspezifisch entwickelt werden. Das Unternehmen bietet zudem ein Evaluierungsboard und ein Software Development Kit auf GitHub an, um den Test- und Integrationsprozess für Ingenieure zu beschleunigen.









