BioSupPack-Projekt treibt Kreislaufverpackungstechnologie aus Brauereiabfällen in Valencia, Spanien, voran
2026-03-27 13:51
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Das BioSupPack-Projekt ist kürzlich abgeschlossen worden. Das Projekt umfasste 18 Organisationen der Biokunststoff-Wertschöpfungskette und erhielt eine Förderung von 7,6 Millionen Euro von der „Circular Bio-based Europe Joint Undertaking“ im Rahmen des Programms „Horizont 2020“. Die Koordination lag bei AIMPLAS, dem Technologiezentrum für Kunststoffe in Valencia, Spanien. BioSupPack-Projekt Grafik

Das Projekt entwickelte ein Bioraffinerieverfahren, das unter Verwendung von Plasmavorbehandlung und mikrobieller Fermentation Brauereitreber in PHB umwandelt und den Technologiereifegrad 6 erreichte, was die industrielle Machbarkeit belegt. Auf PHA basierende Beschichtungsrezepturen wurden als bio-basierte, biologisch abbaubare Alternativen für Karton und Textilien entwickelt und erreichten ebenfalls den Technologiereifegrad 6.

Das Konsortium stellte außerdem kompostierbare, faserbasierte Verpackungen mit Barriereeigenschaften vor, die z.B. für Eiscremebehälter geeignet sind und den Technologiereifegrad 7 erreichten. Für starre Verpackungen wie Flaschen und Einzelhandels-Displays entwickelte PHB-basierte Rezepturen, die aus erneuerbaren Abfallströmen stammen und mit Extrusionsblasformen und Spritzguss kompatibel sind, erreichten den Technologiereifegrad 7 und wurden im industriellen Maßstab validiert.

Prototypen-Verpackungen umfassen Flaschen für Lebensmittel und Körperpflegeprodukte sowie Einzelhandels-Displaysysteme. Gleichzeitig wurde ein Sortierprototyp zur Trennung bio-basierter Verpackungsströme entwickelt. Diese Materialien sind für enzymatische Recyclingverfahren konzipiert und bieten einen zusätzlichen Weg am Lebensende.

Das BioSupPack-Projekt erfüllt die Anforderungen der EU-Verpackungsabfallverordnung und unterstützt das Ziel, bis 2030 alle auf dem EU-Markt befindlichen Verpackungen recycelbar zu machen. Seine Technologie ist mit bestehenden Fertigungssystemen kompatibel und lässt sich leicht in industrielle Prozesse integrieren.

Diese Ergebnisse tragen zur Verwirklichung europäischer Politikziele wie dem „Europäischen Grünen Deal“ und der „EU-Bioökonomiestrategie“ bei. Sie fördern die Gewinnung kreislauffähiger Verpackungen aus Brauereiabfällen und unterstützen die Ressourceneffizienz sowie die Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten in der Bioökonomie. Die Technologie steht Biopolymerherstellern, Verpackungsproduzenten und Markeninhabern zur Verfügung.

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