Der Stromversorger Aurora Energy im australischen Bundesstaat Tasmanien hat einen dreijährigen Einzelhandelsdienstleistungsvertrag mit Firmus Technologies unterzeichnet, um bis zu 104 Megawatt Strom für die neue KI-Infrastruktur des Staates bereitzustellen. Als Teil eines 5-Milliarden-Dollar-Investitionsplans in Launceston wird Firmus seinen Betrieb ab August 2026 schrittweise hochfahren und voraussichtlich bis November 2026 die volle Vertragslast erreichen.
Die Investition wird voraussichtlich während der Bau- und laufenden Betriebsphasen Hunderte von Arbeitsplätzen in Bereichen wie Rechenzentrumsmanagement, Wartung, Energiesysteme, Sicherheit und Softwareentwicklung schaffen. Der Bauprozess wird priorisiert lokale Händler und Auftragnehmer nutzen und die lokale Belegschaft durch Ausbildungswege entwickeln.
Firmus erklärte, dass sein Entwicklungsmodell darauf abziele, neue Grundlast-Energiekapazitäten zu schaffen, anstatt sich auf bestehende Versorgung zu verlassen. Das Unternehmen plant, neue erneuerbare Energieerzeugung zu übernehmen, wobei sein „South Gate Project“ voraussichtlich von Tasmanien aus starten und landesweit bis zu 5,1 Gigawatt neue erneuerbare Kapazitäten vorantreiben soll. Oliver Curtis, Mitbegründer und Co-CEO von Firmus, erklärte: „Letztendlich geht es darum, neue Grundlast zu schaffen, damit unsere KI-Fabriken zu Netzanlagen und nicht zu Netzlasten werden. Wir sind der Meinung, dass dies die notwendige Betriebsweise für die Branche ist, und wir sind entschlossen, dies hier zuerst zu beweisen.“
Die Unterzeichnung der Vereinbarung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die australische Regierung die nationalen Erwartungen an Rechenzentren und KI-Infrastruktur umrissen hat und Betreiber dazu aufruft, die Energiewende zu unterstützen und in inländische Kapazitäten zu investieren, um nachhaltiges Wachstum zu fördern.









