de.wedoany.com-Bericht: Die US-amerikanische gemeinnützige Klimaorganisation Cool Effect hat sich mit dem indischen Klimatechnologieunternehmen Mitti Labs zusammengeschlossen, um ihr Portfolio an Emissionsgutschriften für die Methanreduzierung zu erweitern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Reduzierung der Methanemissionen aus dem indischen Reisanbau durch alternative Bewässerungspraktiken.
Der Reisanbau ist aufgrund der traditionellen Überstauungsmethode für etwa 12 % der globalen Methanemissionen verantwortlich und verbraucht gleichzeitig große Mengen an Süßwasserressourcen. Mitti Labs setzt die Technik der alternierenden Befeuchtung und Trocknung (AWD) ein, die Methanemissionen und Wasserverbrauch reduzieren kann, ohne die Erträge zu verringern.
Nach Angaben des Unternehmens kann diese Technik den Wasserverbrauch um 40 % und die Methanemissionen um 50 % senken. Mitti Labs hat bereits mit über 70.000 Landwirten in sechs indischen Bundesstaaten zusammengearbeitet und nutzt ein digitales Überwachungssystem, das Bodenmessungen mit Fernerkundungstechnologie kombiniert, um die Emissionsreduktionen zu verifizieren.
Cool Effect erklärt, dass die Nachfrage nach hochintegren Emissionsgutschriften mit messbarem Klimanutzen auf dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt weiter steigt. Zwischen 2024 und 2025 konzentrierten sich 64 % der von ihnen erworbenen Emissionsgutschriften auf Projekte für Super-Schadstoffe, wobei das Kaufvolumen 3,3 Millionen Tonnen überstieg und über 36 Millionen US-Dollar an Projektentwickler ausgezahlt wurden.
„Wir sind stolz, Mitti Labs in unserem Portfolio willkommen zu heißen", sagte Jodi Manning, CEO von Cool Effect.
Mitti Labs plant, das jährliche Emissionsvolumen bis 2028 auf rund 2 Millionen Emissionsgutschriften zu steigern. Diese Entwicklung spiegelt die zunehmende Aufmerksamkeit wider, die Methanreduktionsprojekten angesichts der steigenden Nachfrage nach hochintegren Emissionsgutschriften zuteilwird.
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