de.wedoany.com-Bericht: Die MOL-Gruppe hat in ihrer Biogasanlage im ungarischen Szarvas eine Biomethananlage erweitert, die es der Anlage ermöglicht, Biomethan in einer Reinheit zu produzieren, die für die Einspeisung in das nationale Erdgasnetz ausreicht. Das Projekt soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und wird jährlich über 7 Millionen Kubikmeter produzieren, was den jährlichen Gasverbrauch von etwa 8.500 durchschnittlichen Haushalten ersetzen kann. Dies ist die erste Biomethananlage der MOL-Gruppe und die dritte Anlage dieser Art in Ungarn.
Die neue Anlage produziert hochreines, energiereiches Biomethan, indem sie Verunreinigungen wie Kohlendioxid aus dem Biogas entfernt. Im Vergleich zu fossilem Erdgas kann Biomethan nicht nur als alternative Energiequelle dienen, sondern hat aufgrund der damit verbundenen Grünstromzertifikate (ISCC) auch einen höheren Mehrwert. Diese Investition steht im Einklang mit der langfristigen Strategie „SHAPE TOMORROW 2030+" der MOL-Gruppe und wird deren Portfolio an grüner Energie weiter ausbauen. Ádám Horváth, Vice President für New & Sustainable Businesses bei der MOL-Gruppe, erklärte, dass dies eine wirksame Antwort auf das Trilemma aus Energieversorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit biete, und wies gleichzeitig darauf hin, dass die Erschließung des Biomethanpotenzials ein wirksames Fördersystem, klare regulatorische Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit zwischen dem Agrar- und dem Energiesektor erfordere.
Die MOL-Gruppe hatte die Anlage im Jahr 2023 erworben. Derzeit wird das Biogas in Gasmotoren genutzt, um jährlich fast 24 GWh grünen Strom und Wärme zu erzeugen, mit einer elektrischen Spitzenleistung von etwa 4 Megawatt. Die Anlage verarbeitet jährlich über 40.000 Tonnen Abfälle aus der regionalen Fleischproduktion, 53.000 Tonnen Reststoffe (wie Gülle) aus benachbarten Viehzuchtbetrieben sowie 18.000 Tonnen landwirtschaftliche Substrate und produziert jährlich fast 12 Millionen Kubikmeter Biogas. MOL plant, die Zusammenarbeit mit dem Agrarsektor weiter zu intensivieren, um eine stabile Rohstoffversorgung sicherzustellen, und wird die Betriebserfahrungen für die Bewertung zukünftiger Akquisitionen und Greenfield-Investitionen nutzen.
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